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Klaus Panzner, 1943 – 2016: Radierungen, Zeichnungen, Aquarelle

Bischofsplatz Limburg
© Fotostudio Karl

Die zweite Ausstellung im Kulturkalender 2017 ist Klaus Panzner gewidmet, der im Jahr 2016 verstorben ist. Sie zeigt seinen Blick auf Limburg und das Umland. Neben Exponaten zu Limburg, sind Werke folgender Landstrichen zu sehen: Verbandsgemeinde Diez, Entlang der Lahn, Taunus und Westerwald.

Vernissage

Eröffnet wird die Präsentation am Sonntag, 25. Juni 2017 um 11:30 Uhr von Bürgermeister Dr. Marius Hahn. Für den Förderkreis Bildende Kunst Limburg e. V. spricht der Vorsitzende André Kramm ein Grußwort. In die Ausstellung führt Irene Rörig, Leiterin des Kulturamtes, ein.

Klaus Panzner

Mit Limburg verband Panzner eine jahrelange Beziehung. Dort lebte und arbeitete er und war über die Grenzen der Stadt hinaus ein bekanntes Gesicht. Nach seinem Studium an der Akademie der bildenden Künstler in Stuttgart kam er 1975 gemeinsam mit seiner Frau Olvido Solar nach Limburg. Die vorbildliche Altstadtsanierung war für sie der Auslöser, weil sie darauf abzielte, dieses Gebiet als Wohn- und Lebensraum zu erhalten. Gemeinsam sanierten sie das von ihnen gekaufte Haus „Fischmarkt 9“ und gründeten die Galerie „NO“, die Druckwerkstatt „NO Press“ und den Verlage „Edition NO“. Im Jahr 1986 trennte sich das Paar. Panzner blieb zunächst im Raum Limburg bevor er im Süddeutschen, in der Nähe seiner Schwester, seinen Lebensabend verbrachte. 

Seit 1970 bespielte Panzner Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland und war ab 1989 mit dem Ateliermobil unterwegs, um seine Motive vor Ort festzuhalten. In den Kunstsammlungen der Stadt Limburg war er vier Mal in Gruppenausstellungen zu sehen: 1998 bei der Präsentation „Kunstschenkungen an unsere Stadt Limburg“, 2004 bei der Ausstellung „Schauplatz Limburg“ und 2010 bei der Ausstellung „Ungewohnte Blicke auf die Limburger Altstadt“. Im Jahr 2015 folgte dann die vierte Gruppenausstellung. Zum 30. Geburtstag des städtischen Ausstellungshauses wurde eine Auswahl seines Schaffens aus der von ihm initiierten „Stiftung „Zwoggelfund bei der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn“ gezeigt. 

Dank an

Helga Schieber, Marie Luise Winter, Franz Josef Hamm, Markus Saal, Kirsten Zabel Leutheuser – Galerie auf der Treppe und Hans-Jürgen Topp - Kunsthandlung Topp. Sie tragen mit ihren Leihgaben dazu bei, Klaus Panzners Werk einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Dauer der Ausstellung

25. Juni bis 3.September 2017

Öffnungszeiten

Montag und Dienstag: 8:30 – 12:00 Uhr
Mittwoch: 8:30 – 14:00 Uhr
Donnerstag: 8:30 – 12:00 + 14:00 – 18:00 Uhr
Freitag/Samstag/Sonntag/Feiertage: 11:00 – 17:00 Uhr

Freier Eintritt

Veranstalter

Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn
Förderkreis Bildende Kunst Limburg e. V.