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Wer die Kirche, eine Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft verlassen will, musste bisher mit seinem Anliegen das zuständige Amtsgericht aufsuchen. In Hessen ändert sich dies. Vom 1. März an sind die Stadt- und Gemeindeverwaltungen für die Kirchenaustritte verantwortlich. Die Limburger Bürgerinnen und Bürger, die diesen Schritt vollziehen möchten, müssen also das Rathaus aufsuchen. In der Limburger Verwaltung ist die Einwohnermeldebehörde dafür zuständig. Sie befindet sich im Erdgeschoß des Eingangsbereichs im neuen Rathaus.

Das entsprechende Gesetz ist im November vergangenen Jahres in den hessischen Landtag eingebracht und am 24. Januar dieses Jahres beschlossen worden. Die Änderung soll vor allem der Vereinfachung für die Bürger dienen. „Das ist unter dem Aspekt der Bürgerfreundlichkeit vorteilhaft“, heißt es in der Begründung der Gesetzesänderung, wie sie die Landesregierung in Wiesbaden vorgelegt hat.

Die Gebühr für die Austrittserklärung wurde vom Gesetzgeber auf 30 Euro (vorher 25 Euro) festgesetzt. Das Einwohnermeldeamt der Limburger Stadtverwaltung ist montags von 8.30 bis 12 Uhr, dienstags von 7 bis 12 Uhr, mittwochs von 8.30 bis 14 Uhr, donnerstags von 8.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie freitags von 8.30 bis 12 Uhr geöffnet.