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Am Fastnachtsdienstag schlängelt sich der närrische Lindwurm durch die Limburger Innenstadt. Wenn die Narren das Zepter schwingen, dann gut gesichert. Die Polizei wird mit erheblichen Kräften im Einsatz sein, zudem sichern zehn Lastwagen den Zugverlauf.

Wo die Narren in Deutschland auf die Straßen gehen, da sind Polizei und Sicherheitskräfte dabei. Deutlich mehr als in der Vergangenheit. Und mit Betonbarrieren und anderen Hindernissen werden die Zugverläufe gesichert und damit die Narren und ihre Besucherinnen und Besucher geschützt. Das ist am Fastnachtsdienstag auch in Limburg der Fall, wenn sich der Zug des Dreierbunds Limburg-Diez-Hadamar durch die Stadt zieht.

Das Ordnungsamt der Stadt hat sich dafür entschieden, den Zug mit zehn Sattelzügen zu sichern. Die Fahrzeuge werden von 13 Uhr an Straßen abgestellt, die direkt zu dem Zug führen. Die Sattelzüge sind beladen, kommen somit auf ein Gewicht von 40 Tonnen und stellen somit ein schwer zu überwindendes Hindernis dar. Die Fahrer halten sich in der Nähe ihrer Fahrzeuge auf, um bei Bedarf die schweren Sattelzüge wegzufahren. Dies kann zum Beispiel dann notwendig werden, wenn Rettungskräfte die Straßen und Einmündungen passieren müssen.

Auch Alkoholkonsum im Blick

Alle Sicherheitsmaßnahmen sind zwischen Polizei und Ordnungsamt abgesprochen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Westhessen wird der Zug durch die Limburger Innenstadt durch eine erhöhte Anzahl von Polizisten begleitet. Das Plus an Sicherheit nach der Amokfahrt in Berlin gilt bei allen größeren Umzügen. Nach Angaben des Ersten Stadtrats Michael Stanke hat das Ordnungsamt die kritischen Stellen im Verlauf des Zuges definiert, die mit Sattelzügen gesichert werden.

Aber nicht nur der Schutz vor möglichen Angriffen spielt eine Rolle bei der Einsatzplanung, auch sexualisierte Gewalt durch Personengruppen in Menschenmengen sowie der Alkoholkonsum durch Kinder und Jugendliche werden die Aufmerksamkeit der uniformierten und zivilen Sicherheitskräfte erfordern. Die Sicherheitskräfte wollen auf den Zuwegen und entlang der Umzugsstrecken permanent für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar sein.

2500 Aktive, über 60 Zugnummern

Allerdings wird es dort auch verstärkt Kontrollen durch die Polizei geben, die Besucher des Limburger Fastnachtsumzugs sollten sich darauf einstellen. Die Polizei empfiehlt in diesem Zusammenhang, auf Kostümierungen zu verzichten, die zu Missverständnissen führen könnten.

„Trotz viel Gemecker uff de Gass: Limburg helau – Wir schaffe das“, so lautet das Motto des Umzugs in Limburg. Über 60 Gruppen, Wagen, Musikgruppen werden erwartet, rund 2500 Aktive werden sich einfinden. Von 11 Uhr an wird der Zug in der Westerwaldstraße zwischen Kaufland und Wasserhausweg/Offheimer Weg und im Offheimer Weg zwischen der Verbindungsstraße und Westerwaldstraße aufgestellt. Mit dem Schuss aus der Kanone startet der Zug um 14.11 Uhr. Über die Westerwaldstraße geht es über die alte Lahnbrücke, die Konrad-Kurzbold-Straße und die Grabenstraße. Die Graupfortstraße wird passiert, ebenso die Werner-Senger-Straße. Über Diezer Straße und Schiede geht es in die Ste.-Foy-Straße, in Höhe des Marktplatzes wird der Zug aufgelöst.

Innenstadt umfahren

Wegen des Karnevalszuges ist es erforderlich, dass die Innenstadt in der Zeit von 12 bis gegen 18 Uhr für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt wird. Für den aus Richtung Weilburg kommenden Durchgangsverkehr empfiehlt sich die Fahrt über die Autobahnbrücke. Dieser Verkehrsweg ist auch für diejenigen interessant, die über die B8, die B 417 oder aus Richtung Holzheim kommend in Richtung Norden fahren wollen.