Hilfsnavigation

Sprache
Logo Stadt Limburg an der Lahn
  • Headerfoto Startseite 2
  • Headerfoto Startseite 3

Die Stadt sucht Paten, die ihre eigene Erziehungserfahrung weitergeben und damit jungen Familien mit gutem Rat zur Seite stehen möchten. Wie Kindererziehung gehen soll, das bekommen junge Eltern immer wieder zu hören oder zu sehen. Es gibt Ratgeber dazu, Fernsehsendungen, Foren im Netz und natürlich auch die Ratschläge, die noch direkt übermittelt werden. Das alles zusammen lässt junge Eltern oft sehr unsicher werden, zumal oft auch noch der Eindruck vermittelt wird, mit fördern und fordern könne nicht früh genug begonnen werden. Wichtige soziale Kompetenzen drohen dabei vergessen zu werden.

Gut Rat ist gefragt und der könnte von erfahrenen Paten kommen. Wer Interesse an einer Unterstützung und Beratung werdender Eltern hat, kann sich bei Thomas Krug vom Amt für soziale Betreuung unter Tel. (06431) 203-274 oder per E-Mail an thomas.krug@stadt.limburg.de melden. Nach einem Einführungsgespräch werden die Teilnehmer zu verschiedenen Aufgaben rund um das Thema Familie und Kinder geschult.

Die Limburg-Paten sind engagierte, ehrenamtlich tätige Menschen mit Wissen über das Thema „Familien, Kinder und Betreuung“. Das Amt für soziale Betreuung, dass die Paten schult und begleitet, hatte vor zwei Jahren erstmals die Idee des Bündnisses für Familie in Limburg aufgegriffen und setzt seitdem gemeinsam mit dem Familienzentrum MüZe das Projekt „Ehrenamtliche Elternbegleiter“ in die Tat um.

Die Paten gratulieren den Eltern neugeborener Kinder persönlich zur Geburt und überreichen ihnen ein Elternbegleitbuch, das alles Wichtige für Familien in der Stadt enthält. Das Buch umfasst beispielsweise die Beschreibung aller Betreuungsmöglichkeiten oder die Auflistung aller Vorsorgeuntersuchungen und Kinderärzte. Durch den persönlichen Kontakt soll eine erste Vertrauensbasis geschaffen werden, die die Eltern in ihrer neuen Aufgabe stärken soll und sie ermutigt, sich rechtzeitig Unterstützung bei der Koordinierungsstelle zu holen. Vor zwei Jahren ist die Aktion ins Leben gerufen worden und im vergangenen Jahr nach Angaben von Krug gut gelaufen. Der neue Aufruf nach Paten ist nach seinen Angaben eine Folge der vielen Geburten.