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Vor dem Neubau des Rathauses stehen zwei Kübel, die anders aussehen als die übrigen von der Stadt genutzten Pflanzgefäße. Sie sind aus Guss und könnten in Zukunft häufiger im Bild der Stadt auftauchen. Dazu gilt es jedoch erst einmal eine Probephase zu absolvieren, macht Bürgermeister Dr. Marius Hahn deutlich. Das soll in diesem Jahr sein. Die im vergangenen Jahr initiierte Pflanzungsaktion wird daher zunächst einmal mit sogenannten Big Bags fortgesetzt.

Testphase vor dem neuen Rathaus: Zwei neue Pflanzkübel sind mit Strauch, Stauden, Gräsern und einigen Frühblühern bepflanzt.

Die beiden Pflanzgefäße vor dem Rathaus haben die Gärtner der Stadt mit jeweils einem Strauch (Zaubernuss) sowie mit Stauden, Gräsern und einigen Frühblühern bepflanzt, sagt Matthias Beul, Leiter der Limburger Stadtgärtnerei. Er sieht dem Praxistest durchaus positiv entgegen. Schließlich werden die Gefäße, die von Meier Guss in Staffel stammen, schon in anderen Kommunen eingesetzt und haben sich dort bewährt. In Limburg geht es unter anderem um das Handling der Gefäße, die mit Bepflanzung das Gewicht von 500 Kilogramm locker überschreiten.

Die Testphase wird auch dazu genutzt, um neue Standorte zu erproben. Im vergangenen Jahr hat sich die Aktion sehr stark auf die Grabenstraße konzentriert, diesmal soll es darüber hinaus gehen. Allerdings ist auch im vergangenen Jahr schon deutlich geworden, dass einige Standorte ungeeignet sind, zum Beispiel auf dem Domplatz. Dort gibt es große Veranstaltungen, so dass die Pflanzkübel mehrmals versetzt werden müssen.

Paten für die Bepflanzung der Kübel werden natürlich wieder benötigt. Ob auf Dauer jedoch alle Gefäße, die sich einmal im Stadtgebiet befinden werden, für eine Bepflanzung durch Paten freigeben werden, ist ebenfalls zu klären. Möglicherweise ist es sinnvoll, einige Gefäße durch die Stadtgärtnerei bepflanzen zu lassen.

Und geklärt werden soll im Laufe des Jahres auch, wie die Anschaffung der neuen Kübel umgesetzt werden soll. Eine Summe ist für den Haushalt des Jahres 2018 schon einmal vorgemerkt, aber es geht auch darum, Sponsoren für die Anschaffung zu finden. Ihnen muss natürlich auch eine Möglichkeit der Präsentation gegeben werden. Dies kann möglicherweise direkt auf den Kübel, die das Limburger Stadtwappen aufweisen werden, geschehen.