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Dombibliothek hat sich dem Verbund libell-e.de angeschlossen.
Die Limburger Dombibliothek ist auf einen Schlag viel größer geworden. Bisher waren 15000 Medien im Bestand, nun sind es 24000. Dabei ist die Einrichtung in der Frankfurter Straße gar nicht größer geworden. Doch sie hat sich einem neuen Verbund angeschlossen. Libell-e.de ist die Bezeichnung. Dahinter verbirgt sich ein Zusammenschluss von katholischen öffentlichen Büchereien unter Federführung des Borromäusvereins.

Silvia Kremer als Leiterin der Limburger Dombibliothek freut sich über die Ausweitung des Angebots. Und nicht nur das. Sie gehört innerhalb des Verbands aus 38 Bibliotheken der Region Süd der Arbeitsgruppe Bestandsaufnahme an. Das heißt, sie entscheidet mit darüber, welche neue Medien angeschafft werde

Das neue Angebot bezieht sich auf digitale Medien, nicht auf gedruckte Bücher, Zeitschriften oder Magazine. Deren Ausleihe bildet nach wie vor ein wichtiges Standbein der Dombibliothek, die sich in Trägerschaft der Limburger Dompfarrei befindet, finanziell jedoch vor allem durch die Stadt Limburg getragen wird.

Der Trend, sagt die Leiterin der Dombibliothek, ist ganz klar und geht in Richtung E-Books. Dort kann der neue Verbund punkten. Doch es gibt nach Angaben von Silvia Kremer noch eine zweite Entwicklung. Hörbücher werden immer gefragter. Auch dabei erhöht sich das Angebot der Medien durch libell-e.de erheblich. Und dann gibt es noch den Bereich der Ratgeberliteratur. Auch dort steigt die Nachfrage und die Dombibliothek kann durch den Verbund mehr Ratgeberzeitschriften anbieten.

„Vieles, was auf unserer Wunschliste stand, ist durch den Beitritt zu dem Verbund nun abzurufen“, macht die Leitern der Dombibliothek deutlich. Und natürlich wird der Bestand in dem Verbund regelmäßig aktualisiert, alle zwei Wochen werden neue Medien angeschafft. Das ist von einer Bibliothek allein nicht zu leisten. Unterstützt wurde die Dombibliothek bei der Aufnahme in den Verbund und der Erweiterung ihres Angebots von der Fachstelle für Büchereiarbeit im Bistum.

Wer das neue Angebot nutzen will, der braucht einen Ausweis der Dombibliothek und muss 14 Jahre alt sein. Die Ausleihe selbst funktioniert über ein App. Um die auf dem Smartphone, E-Book, Reader oder anderen Geräten einzurichten, bietet die Dombibliothek samstags in der Zeit von 10 bis 12 Uhr eine libell-e-Sprechstunde an. Die Nutzung des neuen Angebots ist in den Benutzungsgebühren der Dombibliothek enthalten.

Eines ist eventuell gewöhnungsbedürftig. Eine Verlängerung der Ausleihzeit ist nicht möglich. Für 14 Tage können die Medien heruntergeladen werden, dann ist Schluss. Das tritt auf eBook und eAudio (Hörbuch) zu, ePaper ist auf maximal 24 Stunden begrenzt. Und auch die Anzahl der Medien, die gleichzeitig ausgeliehen werden können, ist limitiert. Mehr als acht Medien gleichzeitig geht nicht.