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Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher, circa 1945-1946, acht der Hauptkriegsverbrecher (vordere Reihe, v.l.n.r.): Hermann Göring, Rudolf Heß, Joachim von Ribbentrop und Wilhelm Keitel (dahinter, v.l.n.r.): Karl Dönitz, Erich Raeder, Baldur von Schirach und Fritz Sauckel
Office of the U.S. Chief of Counsel for the Prosecution of Axis Criminality/Still Picture Records LICON, Special Media Archives Services Division (NWCS-S)

Am Donnerstag, 16. Februar, wird um 19 Uhr die Reihe der „Hadamar-Gespräche – zu Medizingeschichte, Nationalsozialismus und den Folgen“ im Sitzungssaal des Limburger Rathauses fortgesetzt. Dr. Annette Weinke, Historikerin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, spricht über „Ein neues Recht für das 20. Jahrhundert? Das Nürnberger Hauptkriegsverbrecher-Tribunal 1945/46“. Die „Hadamar-Gespräche“ werden von der Gedenkstätte Hadamar und dem Stadtarchiv Limburg gemeinsam veranstaltet.

Der Nürnberger Prozess, der über hochrangige NS-Täter urteilte, ist bis heute Vorbild und Meilenstein der Auseinandersetzung mit Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Basierend auf den neusten Forschungen nimmt die Referentin die Vorgeschichte des Prozesses, den dortigen Umgang mit dem Judenmord und die langfristige Bedeutung des Tribunals für die Entwicklung des Völkerrechts in den Blick. Dr. Annette Weinke hat in großer Breite über die Geschichte der deutschen und alliierten Strafverfolgung von NS-Tätern geforscht und publiziert.

Die Reihe der „Hadamar-Gespräche“ startete im Oktober 2014, die Veranstaltung am 16. Februar ist der elfte Vortrag, der wieder im Sitzungssaal des Limburger Rathauses (Altbau), Werner-Senger-Straße 10, stattfindet. Der zweite Vortrag in diesem Jahr findet am 11. Mai statt. Dr. Gunnar Richter von der Gedenkstätte Breitenau spricht über das Thema „Das frühe hessische Konzentrationslager und spätere Gestapo-Lager Breitenau bei Kassel“. Für das zweite Halbjahr sind zwei weitere Vorträge geplant,

Weitere Auskünfte erteilt Stadtarchivar Dr. Christoph Waldecker, Tel. 06431/203368, Email: christoph.waldecker@stadt.limburg.de.