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Die Bushaltestelle im Dietkircher Weg in Limburg wird in Fahrtrichtung Dietkirchen verlegt. Am neuen Standort (gegenüber der stadteinwärts befindlichen Haltestelle) wird es dann auch eine angemessene Fläche geben. Im Zuge der Arbeiten, die etwa eine Woche in Anspruch nehmen, wird die Haltestelle barrierefrei hergestellt. Diese Arbeiten sind gleichzeitig der Startschuss für den generellen barrierefreien Ausbau der Limburger Haltestellen. Die Stadt ist damit auf einem guten Weg, die gesetzliche Frist einzuhalten. Bis zum Jahre 2022 müssen alle Haltestellen eine vollständige Barrierefreiheit erreicht haben.
Die Arbeiten an der Bushaltestelle im Dietkircher Weg haben begonnen. Mit der Verlegung ist auch der barrierefreie Ausbau vorgesehen. Insgesamt ist in dem ersten Paket der barrierefreie Ausbau von zehn Haltestellen vorgesehen.

Der Ist-Zustand der meisten Haltestellen: Der Ausstieg aus dem Bus und die Bordsteinhöhe an den Bushaltestellen weisen zu große Höhenunterschiede auf, die Haltestellen sind teilweise nicht lang genug und es fehlt das Blindenleitsystem. Nach Angaben von Harald Diehl, Abteilungsleiter Straßenbau in der Limburger Stadtverwaltung, ist es das Ziel, möglichst Höhengleichheit herzustellen. Dazu müssen die Bordsteine angehoben werden, 20 bis 22 Zentimeter sind das Ziel.

Die barrierefreie Haltestelle muss so gestaltet sein, dass der Busfahrer möglichst dicht und vor allem gerade mit seinem großen Gefährt an den Bordstein heranfahren kann, um mit der Eingangstür am Aufmerksamkeitsfeld des Blindenleitsystems halten zu können. Der Abstand zwischen Bus und Bordstein soll nicht mehr als fünf Zentimeter betragen. Wird dies alles erreicht, dann ist der Ein- und Ausstieg auch für mobilitätseingeschränkte Personen gut zu schaffen.

Die Haltestelle im Dietkircher Weg, die als erste von weit über 100 Haltestellen im Stadtgebiet ausgebaut wird, wird vor allem von Schülerinnen und Schülern genutzt, die die Leo-Sternberg-Schule besuchen. Mit rund 16.500 Euro schlägt der barrierefreie Ausbau dieser Haltestelle zu Buche. Damit bewegt sie sich leicht über den durchschnittlichen Ausbaukosten in Höhe zwischen 10.000 und 15.000 Euro, da vorsorglich eine Bodenplatte für eine mögliche spätere Errichtung einer Wartehalle vorgesehen ist.

In einem Paket wurde der erste Bauabschnitt zur Errichtung von zehn barrierefreien Haltestellen vergeben. Die Stadt nutzt dabei natürlich die Möglichkeiten der hessischen Infrastrukturförderung.

Die Gesamtkosten, einschließlich Planungskosten, liegen bei rund. 490.000 Euro, die zuwendungsfähigen Baukosten betragen rund 320.000 Euro. Die Stadt erhält für den Ausbau eine in Höhe von rund 256.000 Euro. Das Geld stammt zum größten Teil aus den Fördermittel des Landes, ein kleinerer Teil kommt aus Bundesmitteln.

Neben der Haltestelle im Dietkircher Weg stehen zum Ausbau an die Haltestellen in der Friedrich-Ebert-Straße, vier Haltestellen in der Blumenröder Straße (Ecke Heinestraße sowie Heinrich-von-Kleist-Straße – jeweils in beiden Richtungen), Diezer Straße/Grenzweg (stadteinwärts), Zeppelinstraße (stadtauswärts), Bodelschwinghstraße und Im Finken.

An den Haltestellen Diezer Straße/Grenzweg und Zeppelinstraße sind jeweils umfangreiche Arbeiten erforderlich, an der Zeppelinstraße wird unter anderem Wartehalle errichtet. Entsprechend teuer sind diese beiden Haltestellen.

Im Gebiet der gesamten Stadt Limburg bestehen derzeit 182 Haltestellen, 36 davon sind bereits barrierefrei hergestellt. In den kommenden Jahren stehen also noch viele Umbauten an. Die Haltestellen in der Stadt werden durch insgesamt 23 Buslinien angefahren. Neben der Stadtlinie geschieht dies durch verschiedene Verkehrsunternehmen im Auftrag des Rhein-Main-Verkehrs-verbundes, des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel und des Westerwaldkreises.