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Die Eisfläche auf der Lahn sieht verlockend aus, doch das Betreten ist gefährlich und verboten.

Das Eis sieht an manchen Stellen auf der Lahn verlockend aus, doch vor dem Betreten wird gewarnt. Die Eisflächen tragen nicht, es gibt zudem offene Stellen, so das Ordnungsamt der Stadt. Deshalb gibt es von dort die klare Order: Das Eis nicht betreten. Das betrifft zum Beispiel auf die Fläche auf dem Busche Weiher. Es gibt keine Eisflächen in der Stadt, die von den Behörden zum Betreten freigegeben worden sind. Besonders verlockend ist das Eis natürlich für Kinder. Hier sind Eltern, Erzieherinnen und Lehrkräfte angehalten, auf die Gefahren beim Betreten hinzuweisen.

Auf der Lahn ist allerdings auch zu sehen, dass es offenbar schon einige Belastungstests der Eisflächen gegeben hat. Dazu wurden große Steine aus der neu errichteten Uferbefestigung entnommen. Dabei handelt es sich um Sachbeschädigung – und für einen verlässlichen Eistest ist das Verfahren ebenfalls nicht geeignet.

Wenn das Eis dennoch betreten wird und nicht trägt, dann sollten im Unglücksfall folgende Tipps des Deutschen Feuerwehrverbands umgesetzt werden: Wer einbricht, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder sich auf das Eis zu ziehen. Wenn es weiter bricht, versuchen, sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen. Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: Eigensicherung beachten (Leinen/Schwimmweste/Rettungsring) und sich nicht zu weit hinauswagen. Wer sich zum Helfen auf die Eisfläche begibt, sollte dafür eine Unterlage (Leiter, Bretter, Zaun) verwenden, um das Gewicht zu verteilen. Die Hilfsmittel lassen sich der eingebrochenen Person zuschieben.

Die Enten sammeln sich an den offenen Stellen der Lahn.

Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage oder Äste machen die Rettung leichter. Hilfreich können auch an Gewässern aufgehängte Rettungsringe sein. Gerettete in warme Decken (Rettungsdecke) oder Jacken hüllen, vorsichtig erwärmen, nicht als „Hausmittel“ mit Schnee abreiben. Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen möglichst warmen Tee reichen. In vier Grad kaltem Wasser erlahmt die Muskulatur nach wenigen Minuten, schwimmen ist nicht mehr möglich.