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Noch viele Studierende sollen folgen

Das erste Semester liegt bald hinter den zwölf jungen Frauen und Männern. Doch „Ersties“, so werden eigentlich nur die Studierenden des ersten Semesters genannt, werden sie bleiben. Es sind die ersten Studierenden der Außenstelle der THM in Limburg. Doch vei den zwölf Studierenden soll es nicht bleiben.

Professor Dr. Fabian Tjon, Leiter der THM-Außenstelle Limburg, zeigte sich beim Neujahrsempfang überzeugt von einer positiven Entwicklung des Studienstandorts und entsprechenden Auswirkungen auf die Region.

100 Studierende und vielleicht noch mehr verteilt auf verschiedene Semester, das ist das erklärte Ziel von Professor Dr. Fabian Tjon, dem Leiter der Außenstelle der Technischen Hochschule Mittelhessen, die seit dem, vergangenen Herbst in Limburg die Fächer Betriebswirtschaft und Maschinenbau im Rahmen eines Dualen Studiums anbietet. Bildung und Wirtschaft, das ist für Tjon eine enge Verzahnung, die durch den Studienort Limburg positiv auf die Stadt und die Region wirken soll, machte er beim Neujahrsempfang der Stadt vor Vertretern aus Wirtschaft, Bildung und Politik deutlich.

Bürgermeister Dr. Marius Hahn hatte als Gastgeber zum Neujahrsempfang in den Sitzungssaal des Rathauses eingeladen und auch das Thema vorgegeben: „Technische Hochschule Mittelhessen in Limburg: Chancen für Region und Wirtschaftsstandort“. Unter den Gästen befanden sich Regierungspräsident Dr. Christoph Ulrich, die Landtagsabgeordneten Joachim Vehyelmann und Andreas Hofmeister, der 1. Kreisbeigeordnete Helmut Jung sowie zahlreiche Vertreter/innen aus Unternehmen und dem Bereich Bildung.

Nachwuchs sichern

Die erste Reihe beim Neujahrsempfang der Stadt mit (von links) dem ersten Kreisbeigeordneten Helmut Jung, Joachim Vehyelmann (MdB), Regierungspräsident Dr. Christoph Ulrich, Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Erster Stadtrat Michael Stanke, Stadtverordnetenvorsteher Michael Köberle, Christian Schreier sowie rechts Walter Gerharz von der WfG Limburg-Weilburg-Diez.

Nach Einschätzung von Hahn, der auch im Namen des Ersten Stadtrats Michael Stanke und des Stadtverordnetenvorstehers Michael Köberle stellvertretend für die städtischen Körperschaften zu einem intensiven Gedankenaustausch einlud, sind die Weichen im vergangenen Jahr durch die privatwirtschaftliche Initiative für den Business Campus Limburg und die staatlich getragene THM in Richtung Zukunft gestellt worden. Dank sagte Hahn dabei auch den Unternehmen, die durch den „Sprung ins kalte Wasser“ und der aktiven Teilnahme an dem Bildungsangebot Duales Studium diese Weichenstellung schon mit vollzogen haben.

Demografischer Wandel und Urbanität, mehr als nur zwei Schlagworte, denn dahinter verbergen sich Entwicklungen, die die Republik und damit auch Limburg prägen werden. Die Bevölkerung altert (demografischer Wandel) und die Jungen zieht es in die Städte, die Ballungsräume (Urbanität). Einen kleinen Anteil könne die Außenstelle der THM dazu beitragen, dass es in Limburg anders werde, sagte Tjon. Junge Menschen in der Region halten durch eine zukunftsorientierte Ausbildung, die zudem noch in einer engen Verbindung mit Unternehmen angeboten wird. Das sichere Nachwuchs in den Unternehmen und in der Region.

Es ist erst der Anfang

Der Anfang ist im vergangenen Jahr in Limburg gemacht worden. Seit Oktober bietet die Außenstelle der THM ein Duales Studium an. Der Standort in der WERKStadt ist nach Angaben von Tjon optimal und zukunftsfähig. Die Zahl der Studierenden wird nach seiner Einschätzung deutlich steigen, im kommenden Wintersemester soll Elektrotechnik als weiteres Studienfach hinzukommen. Hinter dem Studienangebot in Limburg steht die Technische Hochschule Mittelhessen, deren Entwicklung eine wahre Erfolgsgeschichte ist, die vielfach allerdings nichts mehr mit traditionellen Studienvorstellungen zu tun hat.

Ein herzliches Dankeschön sagte Bürgermeister Dr. Hahn dem Bläsertrio bestehend aus Anna Kloos, Vanessa Schäfer und Eva Henninger.

Neben dem Plus für die Studierenden (praxisnahe Hochschulausbildung, enger Kontakt zu den Unternehmen, optimale Bedingungen für das duale Studium und ein Verdienst während des Studiums) gibt es nach Einschätzung von Tjon auch handfeste Vorteile für die Unternehmen. Neben der Nachwuchssicherung sei dies das bedarfsorientierte Studienangebot und eine Plattform für Wissenstransfer und Forschungsprojekte. Und die Region profitiere von einer Verbesserung des Bildungsangebots mit einem deutlichen Imagegewinn, werde als Standort für Unternehmen und Bürger attraktiver und stelle sich so einer Abwanderung entgegen.

„Das ist erst der Anfang. Gemeinsam können wir die Außenstelle der THM in Limburg aufbauen und weiterentwickeln“, forderte Tjon die Gäste des städtischen Neujahrsempfangs auf, der durch das Bläsertrio Vanessa Schäfer, Eva Henninger und Anna Kloos (Kreismusikschule Limburg) begleitet wurde und wieder in einem von der Stadtgärtnerei wundervoll dekorierten Sitzungssaal stattfand.