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Die Ortsdurchfahrt in Ahlbach wird in diesem Jahr Baustelle. In der Zeit zwischen dem 18. April und Ende November sollen die Fahrbahn und der Kanal erneuert werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 800000 Euro, davon werden 156000 Euro auf die Anlieger umgelegt.

Der Zustand von Straße und Kanal in der Ahlbacher Ortsdurchfahrt lassen keine andere Möglichkeit als die Erneuerung. Neben der Fahrbahn und dem Kanal sind davon auch die Hausanschlüsse betroffen. Die Anlieger wurden im Rahmen der Informationsveranstaltung bereits über die Arbeiten und den Bauablauf in Kenntnis gesetzt. Während der Arbeiten gibt es natürlich innerörtliche Umleitungsstrecken, sind Grundstücke zeitweise mit dem Auto nur schlecht oder nicht erreichbar, das gilt auch für die Müllabfuhr.

Die Stadt erneuert die Hausanschlussleitungen jeweils bis zur Grenze der privaten Grundstückseigentümer. Arbeiten an den Leitungen auf den Privatgrundstücken fallen nicht in den Aufgabenbereich der Stadt und sind von den Eigentümern zu koordinieren und abzuwickeln. Die Stadt weist darauf hin, dass die von ihr beauftragten Tiefbauunternehmen in der Regel nicht geeignet sind, um Sanierungsarbeiten in geschlossener Bauweise (Inliner) an den Anschlussleitungen vorzunehmen.

Nach Angaben der Stadt wird die Erneuerung der Straße in Form eines vollgebundenen Oberbaus gewählt, ein Verfahren, auf das bereits in der Kapellenstraße in Offheim sowie der Mainzer Straße in Linter gesetzt wurde. Dabei wird auf eine kostenintensive komplette Auskofferung verzichtet und stattdessen der neue Asphaltoberbau verstärkt. Damit verringert sich die Entsorgung von belastetem Schotter als Unterbau zum Frostschutz.

In der Versammlung wurde von den Anwohnern darauf verwiesen, wonach vorbeifahrende Lastwagen zu Vibrationen in und an den Häusern führen. Das ist nach Einschätzung des Tiefbauamts nicht der Gründung der Straße geschuldet, sondern ist auf den geringen Abstand der Gebäude zur Fahrbahn zurückzuführen. Nach dem Ausbau der Ortsdurchfahrt soll die Durchfahrt für Fahrzeuge mit mehr als 7,5 Tonnen gesperrt werden, diese Zusage hat das Ordnungsamt der Stadt und dem Ortsbeirat gemacht.

156000 Euro an Kosten sind von den Anliegern zu zahlen. Nach der Schätzung der Baukosten und dem daraus ermittelten Anteil der Anlieger sowie der Flächen, die für Beiträge herangezogen werden können, ergibt sich derzeit ein Beitrag in Höhe von ca. sieben Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche bei einem Grundstück, das zweigeschossig bebaut werden kann. Der endgültige Beitrag wird anhand der tatsächlichen Kosten ermittelt. Mit der Beitragspflicht ist in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres zu rechnen. Dabei soll eine großzügige Regelung der Zahlung in Raten über einen Zeitraum von fünf Jahren möglich sein.

Die vorhandenen Gehwege sollen in ihrer Art und Breite weitgehend bestehen bleiben. Auf der Fahrbahn wird es jedoch einige Einengungen geben, um die gefahrene Geschwindigkeit zu reduzieren. In der Versammlung kam auch die Forderung auf, weitere Tempo-30-Zonen einzurichten und eine entsprechende Überwachung vorzunehmen.