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Die Domplatte in Limburg ist ein beliebter Platz, um den Jahreswechsel zu begehen. Das hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt, das wird auch diesmal wieder so sein. Allerdings gibt es gegenüber den Vorjahren eine deutliche Veränderung. Gefeiert wird mit Begleitung, Polizei und Mitarbeiter des Ordnungsamts werden in der Nacht verstärkt Präsenz zeigen.

Die Bilder von der Silvesterfeier in Köln vergangenes Jahr sind noch nicht vergessen. Dort war es zu zahlreichen Übergriffen und sexuellen Belästigungen gekommen. Limburg ist nicht Köln, die Situation in der Großstadt am Rhein und der Kreisstadt an der Lahn ist nicht vergleichbar, macht auch die Polizeidirektion Limburg-Weilburg deutlich. Gleichwohl solle dem Bedürfnis nach Sicherheit Rechnung getragen werden. „Wir wollen ein Zeichen setzen, dass die Polizei auch an solchen Tagen und bei solchen Ereignissen präsent ist“, sagt dazu Madlen Weyhrich, stellvertretende Leiterin der Direktion.

Und alle Besucherinnen und Besucher auf der Domplatte sollen das Gefühl bekommen, dort sicher und fröhlich feiern zu können. Nach Angaben der Polizei geht es bei größeren Menschenansammlungen keineswegs nicht nur um die Gefahr von sexueller Belästigung, sondern auch um Diebstahl.

Die Beamten der Bereitschaftspolizei, der Polizeidirektion Limburg-Weilburg sowie die Mitarbeiter des Limburger Ordnungsamts haben aber noch etwas anderes im Blick, das Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Das Zünden ist auf der Domplatte nicht erlaubt. Das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen, also Feuerwerk, ist grundsätzlich in unmittelbarer Nähe von Kirche verboten. Verboten ist das auch in der Nähe von Fachwerkhäusern – und davon gibt es doch einige rund um den Domberg. Auf diese Verbote hat das Ordnungsamt der Stadt Limburg in der Vergangenheit immer wieder deutlich hingewiesen, doch befolgt wurden sie nur sehr bedingt. Regelmäßig wurden auf der Domplatte Raketen und Knallkörper gezündet.

Deshalb werden die Kräfte der Polizei darauf ein waches Auge werfen. In der Praxis heißt dies: Wer über die Straßen und Gassen den Weg am Silvesterabend auf die Domplatte sucht, wird mit Kontrollen rechnen müssen. Wer dabei Feuerwerkskörper mit sich führt, hat dann zwei Möglichkeiten: Entweder die Feuerwerkskörper sofort entsorgen oder sich einen anderen Ort zum Feiern aussuchen.

Grundsätzlich ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern nicht nur in unmittelbarer Nähe von Kirchen verboten, sondern auch in der unmittelbaren Nähe von Krankenhäusern sowie Kinder- und Altersheimen. Auch davon gibt es einige Einrichtungen in der Stadt. Das Feuerwerksverbot gilt grundsätzlich auch für Fachwerkhäuser, in deren unmittelbarer Nähe ebenfalls Pyrotechnik nichts verloren hat. Dabei geht es um die erhöhte Brandgefahr.