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Mit 7500 Euro unterstützt die Stadt Limburg die Diakonie Limburg bei der Anschaffung eines neuen Fahrzeugs für „Essen auf Rädern“. Die Einrichtung ist dem Wichernstift angegliedert und wurde in der Vergangenheit vom Diakonieverein betrieben, der sich Mitte des Jahres 2013 in die gemeinnützige Diakonie GmbH umwandelte und sich dem Diakonischen Unternehmen „Mission Leben“ anschloss.

Die Stadt Limburg unterstützt die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs für "Essen auf Rädern" mit 7500 Euro. Ute Brühl und Reinhard Skodda (Bildmitte) freuen sich über die Unterstützung, die Thomas Krug überbrachte.

150 bis 160 Mittagessen sind es nach Angaben von Ute Brühl, die täglich ausgefahren werden. Zubereitet wird das Essen im Wichernstift, das für seine Bewohnerinnen und Bewohner ohnehin kocht. Vier Fahrzeuge sind im Einsatz. Jeden Tag ist das der Fall, 365 Mal im Jahr. Und immer sind Ehrenamtliche mit dabei, wenn das Essen ausgefahren wird. Ohne Ehrenamtliche wäre „Essen auf Rädern“ für die Diakonie nicht zu stemmen, macht Reinhard Skodda als Leiter der Einrichtung deutlich.

Diejenigen, die das Essen täglich erhalten, wohnen in Limburg und den Stadtteilen. Kein Wunder daher, dass die Stadt jedes zweite Jahre die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs finanziell unterstützt. 7500 Euro sind es, die die Stadt dazu gibt. Thomas Krug, Leiter des Amts für soziale Betreuung, überreichte die finanzielle Zuwendung an Reinhard Skodda und Ute Brühl. Alle zwei Jahre gibt die Stadt einen Zuschuss in dieser Höhe.

Der wird gebraucht, um die Fahrzeuge einsatzbereit zu halten. Die Fahrzeuge, so Skodda, werden täglich von anderen Fahrern bewegt, sind ständig im Kurzstreckenverkehr unterwegs und so manche kleine Schramme kommt mit den Jahren auch hinzu. Seit rund 20 Jahren wird vom Wichernstift aus der Service angeboten. Aus vier Gerichten pro Tag kann dabei ausgewählt werden, die Auswahl ist meist am Montag der Vorwoche zu treffen. Aber Änderungen, betont Ute Brühl als Hauswirtschaftsleiterin des Wichernstifts, sind auch mit kurzen Fristen möglich.

Nach Angaben von Reinhard Skodda werden derzeit auch Überlegungen angestellt, das Angebot auszuweiten. Es soll erprobt werden, ob bei Bedarf das Abendessen mit ausgeliefert werden kann. Dazu ist eine bestimmte Nachfrage notwendig, gleichzeitig gilt es aber auch die Raumkapazitäten in den Fahrzeugen zu bedenken. Die Mahlzeiten werden in speziellen Thermoboxen ausgefahren, die Fahrzeuge selbst sind mit Warmhalteöfen ausgestattet, die über die Standheizung betrieben werden. Das ist auch notwendig, denn es braucht schon etwas Zeit, bis die Essen alle verteilt sind und das Geschirr des Vortags wieder im Auto verstaut ist.

Der Dienst für die ehrenamtlichen Helfer/innen von „Essen auf Rädern“ beginnt gegen 9.45 Uhr und endet gegen 13.30 Uhr. Auf rund 45 bis 50 Ehrenamtliche kann die Diakonie bei „Essen auf Rädern“ zurückgreifen. Meist sind es Frauen und Männer, die selbst schon die aktive Phase der Erwerbsarbeit beendet haben. Bedarf an neuen Helferinnen und Helfern gibt es immer, wie Brühl und Skodda betonen. Nähere Informationen gibt es unter Telefon (06431) 947521 und per Mail an wichernstift@mission-leben.de.