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Die Arbeiten an den neuen Umkleidekabinen am Feuerwehr-Stützpunkt Ste.-Foy-Straße laufen, davon überzeugen sich im Hintergrund (von links) Heinrich Schmidt (Stadtbauamt), Wehrführer Rene Jung, Stadtbrandinspektor Uwe Zimmermann, Architekt Markus Wirth und Erster Stadtrat Michael Stanke.

Es gibt größere Baustellen in der Stadt, doch für die Limburger Feuerwehr ist es eine wichtige Baustelle, denn die Feuerwache in der Ste.-Foy-Straße erhält auf der Rückseite einen Anbau. Wenn er fertig ist, soll er Umkleidekabinen beherbergen, getrennt nach Frauen und Männer. Das ist bisher noch nicht der Fall. Natürlich gibt es schon Umkleidekabinen, aber deren Einrichtung ist ein Provisorium und blockiert einen Stellplatz für Fahrzeuge in der großen Halle.

Seit dem 22. November laufen die Arbeiten, wie Architekt Markus Wirth berichtet. Gebaut wird in massiver Bauweise und auf einer Fläche von 23 mal vier Meter. Bis Weihnachten soll der Rohbau fertig sein. Im April, so ist es derzeit geplant, soll der neue Bereich der Feuerwehr zur Verfügung stehen. Rund 90000 Euro investiert die Stadt, wobei ein Drittel der Kosten auf den Rohbau entfallen.

Stadtbrandinspektor Uwe Zimmermann und Limburgs Wehrführer Rene Jung warten schon einige Zeit auf den Anbau. Manchmal ist etwas Geduld notwendig. Deshalb ist für den Ersten Stadtrat Michael Stanke der Anbau auch unumstritten: „Er ist wichtig für die Feuerwehr. Und wir sehen, dass der Hauptstützpunkt durchaus in die Jahre gekommen ist.“

Zur Innenausstattung des Anbaus gehören neue Spinde und auch neue Bänke. All das ist ein Baustein in einer ganzen Kette von Veränderungen, Ergänzungen und Verbesserungen am Hauptstützpunkt der Feuerwehr. Die Atemschutzstrecke ist bereits neu gemacht, die ehemalige Leitstelle ist mit Eigenleistung der Wehr aufgehübscht worden. Was noch ansteht, ist ein Raum für die Wehrführung, neue WC-Anlagen und Duschen sowie die Ergänzung der Druckluftanlage in der großen Fahrzeughalle.

Investitionsbedarf besteht auch noch im Bereich einer neuen Schlauchwerkstatt. Auf dem rückwärtigen Gelände, auf dem sich eine von der Feuerwehr genutzte Halle sowie eine alte Einrichtung des DRK befinden, steht der Abriss und der anschließende Neubau einer Halle an, die für Fahrzeuge und Geräte sowie zur Lagerung von Verbrauchsmaterial wie Ölbindemittel, Schaummittel dienen soll. „Das ist alles auf Jahre angelegt“, warb der Erste Stadtrat während eines Termins auf der Baustelle um langen Atem und Ausdauer.