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Der Denkmalbeirat der Stadt Limburg hat sein langjähriges Mitglied Berthold Conradi verabschiedet. 19 Jahre gehörte er dem beratenden Gremium des Magistrats an, das sich vor allem mit Belangen in der Altstadt beschäftigt. Herausragende Projekte während Conradis Zeit im Denkmalbeirat waren der Bau des Bischofssitzes sowie die Neugestaltung und Umnutzung des Kloster Bethlehems zu einer Wohnanlage.

Limburgs Erster Stadtrat Michael Stanke verwies bei der Verabschiedung Conradis nicht nur auf dessen ehrenamtliche Tätigkeit im Denkmalbeirat, die im Juni 1997 begann, sondern auch auf die langjährige berufliche Tätigkeit, die eng mit der Entwicklung Limburgs und der Altstadt verbunden ist. Berthold Conradi war zwischen 1965 und 1990 25 Jahre lang Leiter des Stadtbauamts.

Zwischen seinem Ausscheiden aus seinem Berufsleben und dem Start in die ehrenamtliche und beratende Tätigkeit im Denkmalbeirat lagen immerhin sieben Jahre. Im Denkmalbeirat traf Conradi auf eine langjährige Wegbegleiterin aus seiner beruflichen Zeit, auf Dr. Hildegard Schirmacher. Beide zusammen hatten mit Bürgermeister Josef Kohlmaier den Mut und die Weitsicht bewiesen, die Limburger Altstadt als Ensemble zu erhalten. Und ebenso wie Schirmacher wurde auch Conradi Besitzer eines Hauses in der Altstadt, um auch in der Praxis zu zeigen, wie erhaltenswert die historische Bausubstanz ist.

Conradi stammt aus Eisighofen bei Katzenelnbogen. In Idstein absolvierte er die damalige Staatsbauschule in Idstein, dem später nach einigen Jahren als Bauingenieur in Diensten der Amerikaner noch ein Architekturstudium in Darmstadt folgte. Nach zehn Jahren Tätigkeit als freischaffender Architekt trat er 1965 in den Dienst der Stadt, dem später dann noch die ehrenamtliche Tätigkeit im Denkmalbeirat folgte.