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Ein besonderer Tag für Limburg. Mit der Vertragsunterzeichnung für die Außenstelle der Technischen Hochschule Mittelhessen in Limburg ist der jüngste Hochschulstandort Hessens nun auch formal auf ein sicheres Fundament gestellt worden. Die „Ersties“ (Studierende des ersten Semesters) haben Anfang Oktober mit ihrem Studium begonen.

Viele Unterschriften gab es unter den Vertrag durch (v.l.) Andreas Tielmann (IHK Lahn-Dill), Landrat Manfred Michel, Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Erster Stadtrat Michael Stanke, Professor Dr. Matthias Willems (THM), Professor Dr. Harald Danne (ZDH), Ulrich Heep (IHK Limburg) und Norbert Müller (CCD).

„Ein besonderer Tag für Limburg und die ganze Region.“„Ein überzeugender Studienstandort.“ „Wir wollen auf über 100 Studierende kommen.“ An Worten, die das besondere Ereignis unterstreichen und dem „Campus Limburg“ eine erfolgreiche Zukunft voraussagen, mangelte es in der Lounge der WERKStadt am Donnerstagvormittag nicht. Dorthin hatte die Technische Hochschule Mittelhessen mit ihrem Außenstellenleiter Professor Dr. Fabian Tjon eingeladen, um die Verträge für den Standort und das Studienangebot zu unterzeichnen und die ersten zwölf Studierenden im Rahmen einer Immatrikulationsfeier aufzunehmen.

„Am Anfang des Jahres war an Studierende nicht zu denken“, machte Professor Dr. Harald Danne als Leitender Direktor des wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium vor zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Bildung deutlich. Dass es dennoch klappte und das Angebot mit einem so „enorm hohen Tempo“ realisiert werden konnte, nötigte Danne reichlich Respekt ab. Respekt, den er in Dank an die Landtagsabgeordneten Andreas Hofmeister und Joachim Vehyelmann, Landrat Manfred Michel, Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Ulrich Heep als Präsident der IHK Limburg ummünzte.

Der richtige Schritt

„Sie haben es geschafft. Das ist der richtige Schritt für Limburg“, sagte Nobert Müller in Richtung von Bürgermeister Hahn und Landrat Michel. Müller ist Unternehmer, liebt klare Ansagen und ist Vorstandsvorsitzender des CCD, des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien StudiumPlus. Und er ist überzeugt davon, dass sich der der „Campus Limburg“ zügig weiterentwickelt. „Wir wollen über 100 Studierende in Limburg haben“, gab er als Ziel vor. Er traut es dem neuen Studienstandort zu, schließlich sei noch kein Studienort so schnell umgesetzt worden. Dies sei nur mit einem sehr kooperativen Eigentümer der Immobilie, Marcel Kremer, möglich gewesen. Lob zollte Müller auch den Mitarbeitern der Stadt, Hilmar von Schenck (Projektleiter THM) und Thomas Hickmann sowie Christian Schreier, Geschäftsführer der CCD, für ihren sehr engagierten Einsatz.

Überzeugt davon, sich für die richtige Studienart (Duales Studium) und den richtigen Studienort entschieden zu haben, zeigte sich Janine Dörr als Vertreterin der Studierenden. Theorie und Praxis ließen sich im Dualen Studium Plus sehr gut miteinander verbinden. Und Limburg als Standort überzeuge durch seinen starken Mittelstand in der Stadt und der Region und durch seine Lage zwischen den Ballungsräumen Frankfurt und Köln. Alle Studierenden eine das Ziel, erfolgreich den Bachelor-Studiengang abzuschließen.

Chance für junge Menschen

Janine Dörr als Vertreterin der Studierenden zeigte sich überzeugt von Studienangebot und Studienort.

„Was mich am meisten freut, dass wir zwölf jungen Menschen die Chance geben, hier eine tolle Ausbildung zu absolvieren“, machte Bürgermeister Dr. Marius Hahn deutlich. Nach seiner Einschätzung ist das Duale Studium die Ausbildung der Zukunft. Und der „Campus Limburg“ eröffne der Stadt und der ganzen Umgebung eine tolle Perspektive als Bildungsstandort und der Weiterführung eines schon sehr gut aufgestellten schulischen Angebots.

„Es hat nur positive Reaktionen gegeben“, unterstrich Landrat Manfred Michel die Reaktionen aus der Region auf den neuen Standort als sechste Außenstelle der THM Mittelhessen. Das neue Bildungsangebot sei auch eine wichtige Daseinsfürsorge für die Unternehmen, die ihren Nachwuchs quasi vor der Haustüre qualifizieren könne. „Wir stehen mit den Ballungsräumen in einem harten Wettbewerb um die Fachkräfte“, so Michel.

Ähnlich äußerte sich auch Ulrich Heep als Präsident der IHK Limburg. Die Verzahnung zwischen der Praxis in den Betrieben und der Theorie der Lehre sei vorbildlich, das sei ein großer Vorteil des Dualen Studiums. Heep ist überzeugt, dass der neue Bildungsstandort in Limburg den Unternehmen der Region dabei unterstützt, Talente zu suchen und hochqualifizierten Nachwuchs zu binden und zu halten.

Eine tolle Perspektive

Bürgermeister Dr. Marius Hahn überreichte Campusleiter Professor Dr. Fabian Tjon und THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems ein Bild von Limburg für die neue Außenstelle.

Für Professor Dr. Matthias Willems, Präsident der THM, ist Limburg ein Standort mit einer tollen Perspektive. Alle Beteiligten hätten sich mit viel Kraft und Elan für die schnellstmögliche Realisierung einer neuen Außenstelle innerhalb nur weniger Monate eingesetzt, die THM biete in den Räumen der WERKStadt hervorragende Studienbedingungen und die Stadt sowie die Region verfüge über eine sehr interessante und innovative Unternehmensstruktur. Deshalb glaubt Willems auch fest an den Erfolg des neuen Studienstandorts. Und es gibt schon Zeichen für eine Erweiterung des Studienangebots im Wintersemester des kommenden Jahres.

Nach den rückblickenden und vorausschauenden Worten, den zahlreichen Dankadressen für Unterstützung und Mitarbeit stand dann die Unterzeichnung des Vertrags auf der Tagesordnung. Und dieser mit zahlreichen Unterschriften unter Dach und Fach war, stand noch eine Visite der Hörsäle und Lernräume an.

Unterstützung

In Limburg gibt es zwei Bachelor-Studiengänge für Betriebswirtschaft und Ingenieurwesen Maschinenbau, im neuen Semester wird der Studiengang Elektrotechnik hinzukommen. Insgesamt haben bei der THM 385 Studierende mit dem Bachelor-Studium in diesem Wintersemester begonnen. Die Stadt hat den Aufbau des Studienorts mit 150000 Euro bezuschusst und übernimmt die monatliche Miete mit Nebenkosten, der Kreis unterstützt mit jährlich 20000 Euro die Außenstelle.