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Die Ausschreibungsunterlagen zum Hans-im-Glück-Preis der Kreisstadt
Limburg a. d. Lahn für Jugendliteratur 2017/2018 können angefordert werden.
Der Preis ist ein Förderpreis für Jugendbuchautorinnen und -autoren, die am
Anfang ihrer schriftstellerischen Arbeit stehen. Er ist mit 3000 Euro und
einer Kugel mit 24-karätiger Blattvergoldung dotiert. Sowohl Verlage als auch
Autorinnen und Autoren können Bücher oder Manuskripte einreichen. Einsendeschluss
ist Dienstag, 31. Oktober 2017 (Eingang bei der Behörde).

Die vergoldete Kugel des Hans-im-Glück-Preises. Foto: Fotostudio Karl

Autorinnen und Autoren, die am Beginn ihrer schriftstellerischen Arbeit stehen, noch
keinen Jugendbuchpreis erhalten haben sowie sprachlich und formal anspruchsvolle
Romane und Erzählungen aus dem deutschen Sprachraum für jugendliche Leser
und Leserinnen schreiben, sind aufgefordert, sich zum Hans-im-Glück-Preis der
Kreisstadt Limburg a. d. Lahn für Jugendliteratur zu bewerben. Die Einsendung kann
sowohl von den Autorinnen und Autoren selbst als auch von den Verlagen vorgenommen
werden. Die entsprechenden Ausschreibungsunterlagen können per E-Mail
oder Post angefordert werden beim:
Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn
Kulturamt
Hans-im-Glück-Preis
Werner-Senger-Straße 10, 65549 Limburg a. d. Lahn
Email: ute.mueller@stadt.limburg.de
Auch ein Download auf der städtischen Homepage ist möglich: www.limburg.de.

Der Preis

Der Hans-im-Glück-Preis, der seit 1987 von der Stadt Limburg jährlich ausgelobt
wurde, wird seit 1990 alle zwei Jahre an Autorinnen und Autoren verliehen, die bislang
nicht mehr als drei literarische Werke veröffentlich haben und nun auf dem Gebiet
der Jugendliteratur an die Öffentlichkeit treten. Für den Preis können Manuskripte
und bereits veröffentliche Neuerscheinungen eingereicht werden.
Der Förderpreis für Jugendbuchautoren und -autorinnen ist mit 3.000 € und einer
Kugel mit 24-karätiger Blattvergoldung dotiert. Die Kugel symbolisiert die Glücksgüter
die „Hans im Glück“ bedenkenlos und glücklich verschenkte.
Der Hans-im-Glück-Preis wurde 1977 von dem Schriftsteller Hans-Christian Kirsch
und seiner Frau Elinor als Jugendbuchpreis gestiftet. Als eine Art "Opfer an die Götter"
empfanden sie damals den Preis für Anfänger unter den Jugendbuchautoren und
-autorinnen, den sie selbst jährlich mit 2.000 DM, einem Westerwälder Krug und einer
Woche Schreibklausur in ihrem Haus in Nomborn ausstatteten. Der Name "Hans
im Glück" deswegen, weil er seine Glücksgüter bedenkenlos und glücklich verschenkte.
Die Initiative für die erste Ausschreibung des Preises entsprang der Erfahrung, wie
schwer es im Literaturbetrieb gerade jungen bzw. unbekannten Autoren gemacht
wird, sich mit ihren ersten Veröffentlichungen durchzusetzen.
1987 wurde der von der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn als Förderpreis für Jugendbuchautoren
und-autorinnen übernommen. Die Übernahme unterstreicht die Bedeutung
des Literaturpreises für die kulturell interessierte Öffentlichkeit und sichert sein
Bestehen auf Jahre hinaus.

Auswahlkriterien/Jury

Folgende Bücher/Manuskripte werden berücksichtigt
• sprachlich und formal anspruchsvolle Romane und Erzählungen aus dem
deutschen Sprachraum,
• Bücher/Manuskripte, die durch neue Themen und Erzählweisen auffallen
• keine Kinderbücher, nur Jugendbücher,
• keine Kurzgeschichten, Bilderbücher/Bilderbuchtexte, Gedichte oder Übersetzungen
in die deutsche Sprache.

Die Jury besteht aus: Gabriele Fachinger, Bibliothekarin; Jutta Golz, Bibliothekarin;
Jutta Bummel, Buchhändlerin; Dr. Stefan Hauck, Redakteur und Ralf Schweikart, M. A., Redakteur und freier Journalist.