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Zum 14. Mal lädt der Limburger Lesedom ein. Das Lesefestival, veranstaltet von der Kreisstadt und der Dombibliothek, findet in der Zeit von Donnerstag, 6. Oktober, bis Samstag, 8. Oktober, in der WERKStadt Lounge (Bahnhofsplatz 2) statt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Auftakt bildet die Verleihung des „Hans-im-Glück-Preises“ an Lea-Lina Oppermann. Anschließend laden acht Autorinnen und Autoren an drei Tagen zu verschiedenen Lesungen ein.

Lea-Lina Oppermann erhält den Hans-im-Glück-Literaturpreis. Foto: Jana Schoop

„Die Wahrheit und wir“, so heißt das Manuskript von Lea-Lina Oppermann, das mit dem Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde. Die junge Autorin schildert dabei, wie ein Amokläufer eine Schulklasse für wenige Stunden in Schach hält. Nach und nach müssen der Lehrer und die Klasse zehn Briefe öffnen, in denen Aufträge enthalten sind. Auf diese Weise übt der Amokläufer Vergeltung, denn er scheint die Schwächen und Geheimnisse der Klasse bestens zu kennen. Während die Polizei ihren Einsatz vorbereitet, nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung…

Die Jury hat das Manuskript unter 89 eingereichten Büchern und Manuskripten ausgewählt und Lea-Lina Oppermann den Hans-im-Glück-Preis 2016 zugesprochen, der mit 3000 Euro und einer Goldkugel prämiert ist. Der Preis wird am Donnerstag, 6. Oktober, um 11.30 Uhr verliehen, anschließend liest Lea-Lina Oppermann aus ihrem Manuskript.

Um 14 Uhr wendet sich die Autorin Annette Langen an ein junges Publikum. Sie liest aus ihrem Buch „Die kleine Motzkuh – Oder: Wie man die schlechte Laune verjagen kann“. Wo die Motzkuh landet, bricht schlechte Laune aus. Eine lustige Geschichte mit einer kleinen textilen Spielfigur, einem Motzkuh-Lied und weiterführenden Tipps für trotzgeplagte Eltern.

Der Psychiater und Psychotherapeut Manfred Lütz, Autor von „Irre! Wir behandeln die Falschen!“, schreibt ein fulminantes Buch über Glückssucht und anderen ganz normalen Irrsinn. „Wie Sie unvermeidlich glücklich werden“ ist ein unterhaltsames Aufklärungsbuch zum Selberdenken. Ein befreiendes Buch für jeden, der mehr Spaß am Leben haben will - witzig, durchdacht und scharfsinnig. Die kabarettistische Lesung ist für 19 Uhr vorgesehen. Kurz zuvor gibt es auch den offiziellen Startschuss für den Lesedom.

Am Freitag, 7. Oktober, geht es schon um 9.30 Uhr weiter. Erneut lädt Annette Langen mit „Felix Kinderuni: Der große Felix Weltatlas“ ein junges Publikum ein. Der große Felix-Weltatlas beantwortet neugierige Kinderfragen rund um unsere Erde und vermittelt spielerisch und verständlich komplexes Sachwissen.

Ebenfalls an junge Zuhörerinnen und Zuhörer richtet sich Thomas Krüger, der von 11.30 Uhr an aus seiner Reihe „Die drei Superbrillen - Im Labyrinth des Rupert von Raffzahn“ liest. Bei den drei Superbrillen – Kiste, Chip und Nudel – steht mal wieder alles auf dem Spiel: Der Erzbösewicht Rupert von Raffzahn hat den genialen Erfinder und Vater von Chip, Johann Nepomuk von Seidel, an einen geheimen Ort entführt und erpresst nun die Regierung. Spannung bis zur letzten Minute.

Frank Goosen stellt seinen neuen Roman "Förster mein Förster" während des Lesedoms vor. Foto: Sandra Schuck

Der bekannte Autor Frank Goosen bestreitet das Abendprogramm am zweiten Lesedom-Tag. Um 20 Uhr wird er aus seinem Buch „Förster mein Förster“ lesen. Darin geht es um einen Mann kurz vor seinem 50. Geburtstag. Um zwei Freunde, die sich seit 40 Jahren kennen und streiten und um eine greise Saxophonspielerin mit Post aus der Vergangenheit. Und dann gibt es noch einen Hamster namens Edward Cullen und ein Trip ans Meer. Frank Goosens neuer Roman ist ein tragikomisches Lesevergnügen für alle, die einfach mal weg wollen: Nach Iowa, ins Outback oder zumindest an die Ostsee.

Mit dem Limburger Autor Horst Christian Bracht startet am Samstag, 8. Oktober, um 11.30 Uhr der dritte und letzte Tag des Lesedoms. Bracht stellt sein Buch „Der Diakon“ vor, der letzte Teil seiner Trilogie historischer Romane, die in Limburg spielen. „Der Diakon“ erzählt die Geschichte des jungen Carls, der, als „Bastard“ geboren und als Waise aufgewachsen, entgegen vieler Widerstände seinen Weg im Leben finden muss. Ein großes Hör- und Lesevergnügen – nicht nur für Freunde des historischen Romans.

Um 14 Uhr ist dann ein ganz anderes Publikum gefragt. An Zuhörerinnen und Zuhörer ab sechs Jahre wendet sich Ute Krause mit ihrem Buch „Minus Drei wünscht sich ein Haustier“. Dinosaurier Minus wünscht sich ein Haustier. Sogar mit einem Urfisch wäre er zufrieden. Doch seine Eltern glauben nicht, dass er sich schon allein um ein Tier kümmern kann. »Ich werde es euch beweisen!«, ruft Minus trotzig und hat schon einen Plan: Aber welchen? Ute Krause verrät es und sorgt mit Minus für viel Spaß.

Um 18 Uhr lädt Eva Demski zu unterhaltsamen Geschichten rund ums Essen ein. Eva Demski erzählt von Gourmets und Puristen, von üppigen Festgelagen, heiterem Leichenschmaus und vielem anderen mehr. Die kulinarische Entdeckungsreise führt rund um die Erde.

Gänsehaut pur ist angesagt, wenn Andreas Pflüger um 20 Uhr mit seiner Lesung beginnt. „Endgültig“ heißt sein Werk, in dem es um Jenny Aaron geht. Sie war in ihrem ersten Leben Mitglied einer international operierenden Elitetruppe der Polizei – hochintelligent, kampferprobt, effektiv. In ihrem zweiten ist sie Verhörspezialistin und Fallanalytikerin beim BKA. Sie spürt das Verborgene und versteht es, zwischen den Worten zu tasten – denn seit einem misslungenen Einsatz in Barcelona ist Jenny Aaron blind. Die damaligen Ereignisse haben sie traumatisiert. Doch es war nicht der schlimmste Tag ihres Lebens. Der schlimmste Tag ihres Lebens ist heute…!

Der „14. Limburger Lesedom” ist eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Leseland Hessen“ des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Alle Veranstaltungen werden von Nicole Frenken moderiert.