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Die Straße hat ein neues Aussehen bekommen, die Versorgungsleitungen im Boden sind alle erneuert und die Zahl der leeren Geschäfte und Schaufenster ist deutlich zurückgegangen. Die Grabenstraße lebt.

Symbolischer Akt in der Grabenstraße: Susanne Bcker-Langenbahn (v.l./Stadtplanungsbüro Dutt & Kist), Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Ortsvorsteherin Sigi Wolf, Jochem Holzhäuser von der Initiative Grabenstraße und Klaus Rohletter, Firma Weil, durchtrennen das Flatterband.

„Entscheidend ist, was hinten raus kommt“, hat Helmut Kohl in seiner Zeit als Bundeskanzler gesagt. Was bei der Limburger Grabenstraße nach Investitionen in Höhe von rund zwei Millionen Euro und einer mehrmonatigen Bauphase rausgekommen ist, „kann sich sehen lassen“, machte Bürgermeister Dr. Marius Hahn bei der offiziellen Eröffnung des neu gestalteten Abschnitts deutlich. Die Zeremonie war kurz. Schnipp schnapp war das Absperrband an mehreren Stellen zügig durchschnitten und viele Worte gab es auch nicht, schließlich wird die neu gestaltete Straße schon genutzt.

Leben ist in die Grabenstraße zurückgekehrt. Das war vor allem am Samstag zu erleben, denn da war richtig etwas los. Die Geschäftsleute hatten ordentlich etwas auf die Beine gestellt, warteten mit Spielen und Aktionen auf, ließen Tanzen und luden ein, sich zu stärken, zu malen oder große Seifenblasen aufsteigen zu lassen. Die offizielle Wiedereröffnung nahm die Initiative aus Geschäftsleuten und Hausbesitzern zum Anlass, ein Fest zu feiern.

Der Ausbau der Straße auf eine Länge von 230 Metern ist über das Städtebauförderprogramm „Aktive Kernbereich“ durch Land und Bund unterstützt worden. „Wir haben noch einiges vor“, machte der Bürgermeister deutlich, der unter den Vertretern der Limburger Politik Stadtverordnetenvorsteher Michael Köberle begrüßte. Die Neugestaltung des Neumarkts steht an, der Europaplatz ist ebenfalls an der Reihe. Der Bürgermeister zeigte sich überzeugt, dass mit den bereits vorhandenen guten Ansätzen auch gute Lösungen gefunden werden.

Nach sieben neuen Bänken und sieben Bäumen in der neu gestalteten Straße mit einem Streifen für Radfahrer und einem deutlich verbreiterten Gehweg wünschte Hahn den Geschäftsleuten nun auch sieben fette Jahre, damit es mit dem Standort weiter aufwärts geht. Eine positive Entwicklung sei bereits erkennbar, denn der Leerstand habe sich deutlich reduziert.

Mit vielen Aktionen warteten die Geschäftsleute und Inhaber beim Fest in der Grabenstraße auf.

Das bestätigte auch Jochem Holzhäuser als Sprecher der Initiative Grabenstraße. Am Anfang des Jahres habe es noch 15 Leerstände gegeben, das habe sich nun schon deutlich reduziert. Ortsvorsteherin Sigi Wolf zeigte sich froh darüber, dass die Arbeiten ohne Unfälle abliefen und wünschte den Akteuren in der Straße gute Geschäfte.

Nach Einschätzung von Klaus Rohletter, Geschäftsführer der bauausführenden Firma Weil, ist es allen Beteiligten von Stadt, Planungsbüros und Bauunternehmen gemeinsam gelungen ist, eine schwierige Baustelle gut abgewickelt zu bekommen. Das Ergebnis sei eine spürbare Aufwertung des Straßenabschnitts zwischen der alten und der neuen Stadt. „Eine gelungene Gestaltung. Ich hoffe, sie trägt mit zur positiven Entwicklung bei“, sagte Rohletter.

Während an anderen Stellen der Straße fleißig Haarkränze geflochten und gebunden wurden, Autos aus Pappe bemalt und Gespräche über die neu gestaltete Straße geführt wurden, gab es mitten drin auch noch viele Worte des gegenseitigen Dankes. Und wer Dank und Anerkennung erhält, kann auch feiern …