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Kaugummis hinterlassen unschöne Spuren auf dem hellen Pflaster der Limburger Innenstadt. Was für wenige Cent gekauft und nach Genuss achtlos aus dem Mund gespuckt und anschließend plattgetreten wird, verursacht ganz erhebliche Kosten. Es ist mühsam, die dunklen Kaugummiflecken zu beseitigen. Der Limburger Magistrat hat nun einen entsprechenden Auftrag verlängert und erweitert. Rund 24000 Euro sind demnach pro Jahr fällig, um die klebende Masse in der unteren und oberen Bahnhofstraße, der Werner-Senger-Straße sowie auf dem den Gehwegen in der Grabenstraße zu entfernen.

Manchmal gehen festgetretene Kaugummis und weggeworfene Zigarettenkippen unansehnliche Verbindungen auf dem Pflaster der Innenstadt ein.

„Diese Kosten wären zu vermeiden“, macht der Erste Stadtrat Michael Stanke deutlich. Keine Kaugummis auf der Straße, keine schwarzen Flecken, keine Reinigung. Sein Appell lautet daher: Kaugummis im Mund lassen oder so entsorgen, dass sie keine Probleme bereiten. Das heißt: Ab in die Abfalleimer damit, am besten noch eingewickelt in ein kleines Stück Papier.

Den Zuschlag für die Reinigung hat ein Unternehmen mit Sitz in einer Nachbarstadt erhalten. Das überzeugt schon seit zwei Jahren, wie Klaus Kunz als Leiter des Betriebshofs der Stadt berichtet. Bisher galt es die obere und untere Bahnhofsstraße und die Werner-Senger-Straße zu reinigen, nun kommt noch der Bereich der Gehwege in der erneuerten Grabenstraße hinzu.

Zwischen 16000 und 18000 Kaugummis wurden pro Jahr entfernt. Da kommen schon einige Arbeitsstunden zusammen. 32 Einsatzstunden pro Monat sind es. Das beauftragte Unternehmen setzt dabei auf die punktuelle Beseitigung der Kaugummiflecken, ohne die Gehwege weiter zu beeinträchtigen. Dabei, so Kunz, wird ein guter Erfolg erzielt.

Es gibt auch andere Methoden, die Kaugummiflecken zu entfernen. Eine großflächige Reinigung ist unter anderem ebenfalls angeboten worden. Allerdings gibt es dabei den Nebeneffekt, dass durch den Dampfdruck die Fugen des Pflasters ausgespült werden und daher noch Folgearbeiten notwendig werden, um den Belag wieder instand zu setzen. Auch gibt es bei der großflächigen Reinigung einen größeren Aufwand, Mobiliar im Verkehrsraum und die Bestuhlung der Außengastronomie zu räumen.

Der neue Auftrag, die Firma hatte einen bis zur Jahresmitte befristeten Vertrag, beinhaltet nicht nur eine Ausweitung auf den Bereich der Grabenstraße, sondern schließt auch noch eine Grundreinigung der Verkehrsflächen ein. Die wird einmal pro Jahr fällig und soll im März oder April durchgeführt werden. Die Laufzeit des neuen Auftrags umfasst ein Jahr.