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Unter dem Titel „Mit erdwärts gesungenen Masten“ präsentieren Anja Harms und Eberhard Müller-Fries in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg (Historisches Rathaus, Fischmarkt 21) eine Ausstellung, in der Wasser mit Literatur kokettiert, dargestellt und sichtbar gemacht durch Buchskulpturen und Installationen.

Wenn das nicht an ein Boot denken lässt. Die Liebe von Anja Harms und Eberhard Müller-Fries zum Wasser wird in der Ausstellung immer wieder deutlich.

Ein Schiffsbug, ein Boot – die Gedanken kommen automatisch. Wer die aktuelle Ausstellung in den Kunstsammlungen der Stadt betritt, wird mitgenommen in die Welt des Wassers – und der Literatur. Denn feuergeschwärzte Holznetze verwandeln sich in mächtige Buchdeckel, mannshohe Faltbücher münden in einem Bug. Das Meer und Flüsse sind künstlerische Heimat und gern besuchte Stätten, die Literatur von Celan bis zum finnischen Nationalepos „Kalevala“ ständige Reisebegleiter von Anja Harms und Eberhard Müller-Fries.

Rund 500 Besucherinnen und Besucher haben die Ausstellung schon gesehen. Für die Kunstsammlungen eine gute Zahl und erfreuliche Resonanz. Bis zum 11. September besteht noch die Möglichkeit, die Werke in Augenschein zu nehmen, sich mitnehmen zu lassen zum Wasser und zur Literatur.

„Die Werke von Anja Harms und Eberhard Müller-Fries überzeugen durch ihre künstlerische und handwerkliche Qualität, die Inspiration, Schönheit und Tiefe beinhalten“, sagte Bürgermeister Dr. Marius Hahn zur Eröffnung der Ausstellung. Gedichte, vorgetragen von Ursula Iller aus Frankfurt, rundeten den Abend ab und ergänzten die einführenden Worte von Dr. Stefan Soltek, Klingspor Museum in Offenbach, der zu den Werken von Harms und Müller-Fries sprach.

Irene Rörig, die Leiterin des Kulturamtes, lädt zu einer Entdeckungsreise in die Kunstsammlungen der Stadt Limburg bis zum 11. September ein und betont: „Die beiden Künstler vereinen in ihren Werken zwei Künste: die Buchkunst von Anja Harms und die Holzobjekte des Bildhauers Eberhard Müller-Fries. Die eine liebt Papier und der andere entflammt für Holz. Ihre gemeinsam erschaffenen Skulpturen aus Holz und Papier sind einzigartig und eröffnen neue Perspektiven.“

Die Schrift auf dem großen Faltbuch mündet in einem Schiffsbug.

Anja Harms ist Buchkünstlerin, Eberhard Müller-Fries Bildhauer. Die eine schwelgt in Papieren aller Art, Format, Bleisatz Typografie und arbeitet künstlerisch mit der Tatsache, dass Buchdeckel auch geschlossen werden. Der andere schwärmt für Holz, Feuer, Größe und sichtbare Präsenz. Die gemeinsam geschaffenen Buchskulpturen leben davon, sich künstlerisch und handwerklich den anderen anzueignen.

Die Kunstsammlungen der Stadt sind samstags und sonntags in der Zeit von 11 bis 17 Uhr geöffnet, montags und dienstags von 8:30 bis 12 Uhr, mittwochs von 8:30 bis 14 Uhr, donnerstags von 8:30 bis 12 sowie von 14 bis 18 Uhr und freitags von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.