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Ein Minister, drei Landtagsabgeordnete, zahlreiche Bürgermeister – und das alles im Sitzungssaal des Limburger Rathauses. Die Ansammlung hatte einen guten Grund, es gab Geld. Nicht bar auf die Hand, sondern in Form von Förderzusagen im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms.

Ein ganze Reihe von Bürgermeistern aus dem Landkreis beziehungsweise ihre Vertreter waren nach Limburg gekommen, um die KIP-Förderbescheide durch Minister Dr. Thomas Schäfer entgegen zu nehmen.

„Der Landkreis Limburg-Weilburg und seine Kommunen investieren kräftig mit Hilfe des Landes in den Alltag ihrer Bürgerinnen und Bürger. Mehr als 30 Millionen Euro können er und seine Städte und Gemeinden mithilfe des KIP investieren. Davon entfallen rund 10,7 Millionen Euro auf den Programmteil des Landes“, erklärte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer bei seinem Besuch im Limburger Rathaus. Dort, sowie im Kreiskrankenhaus Weilburg und in Brechen, überreichte er Vertretern des Landkreises und zahlreicher kreisangehöriger Städte und Gemeinden 88 Förderzusagen des Landes für Infrastrukturprojekte.

Auch die Stadt Limburg profitiert von dem Investitionsprogramm, wie Bürgermeister Dr. Marius Hahn während seiner Begrüßung als Gastgeber verdeutlichte. 1,53 Millionen Euro sind es, mit denen die Stadt rechnet. Damit kann die Fahrbahn auf der alten Lahnbrücke saniert werden, wird ein Radweg entlang der Kapellenstraße in Offheim gebaut, erhält das Bürgerhaus in Staffel eine neue Küche, eine transportable Bühne, neue Tische und Stühle, lässt sich der Festplatz in Dietkirchen neu gestalten, gibt es Geld für die Erneuerung des Spielplatzes im Tal Josaphat (inklusives Spielen und wird der Feuerwehr Limburg der Bau eines neuen Kellergeschosses und ein Anbau (Umkleide, Dusche).

KIP hilft auch, den Betriebshof der Stadt mit einigen neuen Fahrzeugen auszustatten. „Damit leisten wir auch einen kleinen Beitrag, damit die Luftbelastung in der Stadt nicht weiter zunimmt“, sagte Hahn. Die neuen Fahrzeuge entsprechen natürlich modernsten Standards. Gestern noch nicht zugesagt war eine finanzielle Unterstützung durch KIP für den Ausbau der Ortsdurchfahrt in Ahlbach. 251.759 Euro wären das. Dafür könne dann der Antrag der Stadt auf reguläre Straßenbauförderung gestrichen werden, der hatte vor Jahren das Rathaus verlassen. Machte Hahn deutlich.

Insgesamt 88 Fälle oder Projekte werden nach Angaben des Ministers im Landkreis Limburg-Weilburg gefördert, zum Beispiel die Sanierung von Schulen und Sporthallen, der Bau von Brücken, die Umstellung von Straßenbeleuchtung und vieles mehr. „Ihr seid schnell – und das ist auch gut so“, sagte der Minister in die Runde, in der mit Joachim Veyhelmann, Andreas Hofmeister (beide CDU) und Tobias Eckert (SPD) auf drei Landtagsabgeordnete, der Präsident der Industrie- und Handelskammer Limburg, Ulrich Heep, und der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Stefan Laßmann, befanden. Schnell waren die Kommunen in der Region bei der Anmeldung von Förderprojekten, was ihnen natürlich auch hilft, sie zeitnah umzusetzen.

Limburgs Bürgermeister Dr. Marius Hahn freut sich über die finanzielle Unterstützung durch das Land, die Minister Dr. Thomas Schäfer überreichte. Rund 1,5 Millionen Euro erhält die Stadt.

Das Kommunalinvestitionsprogramm vereint Zahlungen des Landes, des Bundes und einen eigenen Anteil der Kommunen. Die Kommunen können entscheiden, was sie benötigen und durch das Programm finanzieren wollen. Möglich etwa sind Investitionen in den Bau bezahlbarer Wohnungen, beispielsweise für Studenten, kinderreiche Familien und Flüchtlinge. Unterstützt werden auch der Ausbau der Ganztagsbetreuung an Schulen, die weitere Modernisierung von Krankenhäusern, die Sanierung von Straßen- und Gehwegen und der Bau von Radwegen, Investitionen in schnelleres Internet oder die Elektromobilität. Das Hessische Kommunalinvestitionsprogramm ermöglicht den Kommunen Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro.