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Die Lahn fließt weiterhin in ihrem Bett, die Bedingungen und die Infrastruktur für diejenigen, die den Fluss nutzen, wandelt sich. An 16 Standorten entlang des Flusses sind die Informationstafeln nun erneuert und auf einen aktuellen Stand gebracht worden – unter anderem an der Boots-Slipanlage am Campingplatz in Limburg.

Susanne Groos vom Lahntal Tourismus Verband erläutert Bürgermeister Dr. Marius Hahn den Aufbau der neuen Informationstafeln für Wasserwanderer.

Die Informationen zur Lahn, Pflanzen und Tieren sowie den Ein- und Ausstiegsstellen und Rastplätzen des beliebtesten deutschen Flusses für Wasserwanderer gibt es nun in Farbe, ein QR-Code ermöglicht zeitgemäß einen Zugang zu weiteren Informationen und die Karten auf den Schildern am Fluss sind aktualisiert. Der dahinter stehende Aufwand ist nach Einschätzung von Susanne Groos vom Lahntal Tourismus Verband erheblich, denn an dem Fluss kommen ganz unterschiedliche Interessen zusammen. Angler, Vogelschützer, Wasserwanderer oder auch Kanuverleiher haben eben unterschiedliche Vorstellungen.

Mit einer neuen Tafel ausgestattet ist auch die Boots-Slipanlage unter der Autobahnbrücke hinter dem Campingplatz. Im Landkreis gibt es eine weitere neue Tafel in Weilburg, die restlichen Tafeln im neuen Design und mit neuen Informationen stehen weiter oben an der Lahn. Allerdings sollen alle Ein- und Ausstiegsstellen und Rastplätze entlang des Flusses mit den neuen Tafeln möglichst zügig ausgestattet werden.

Als der Limburger Bürgermeister Dr. Marius Hahn zum ersten Mal mit einem Schlauchboot die Slipanlage nutzte, da war an eine vernetzte Infrastruktur noch nicht zu denken. „Limburg war von Anfang an mit dabei, eine Infrastruktur für die Nutzer des Flusses aufzubauen“, machte er an der neuen Tafel deutlich. Verbesserungen entlang des Flusses zu erreichen, sei eine Gemeinschaftsaufgabe, die sich über drei Bundesländer und sechs Landkreise erstrecke.

Ziel der Tafeln ist es, die Touristen auf dem Fluss zu lenken. Wildes Ein- und Aussteigen oder Rasten soll vermieden werden, die Touristen werden über angelegte Ein- und Auswasserungsstellen sowie Rastplätze gelenkt. Damit ist es möglich, sensible Bereiche des Flusses und des Ufers zu schützen und zu schonen. „Die Wasserwanderer bekommen dafür ein festes Netz an Ein- und Ausstiegsstellen sowie attraktiver Rastplätze angeboten“, sagt die Vertreterin des Lahntal-Tourismusverbands.

Dabei ist es zwar ganz hilfreich, übergeordnete Verbände, neben dem Verband im Lahntal gibt es unter anderem noch den Bundesverband Kanu, mit an Bord zu haben, die sich auch an der Finanzierung beteiligen. Allerdings greifen auf Dauer vor allem die Anliegerkommunen in die Tasche, die Unterhaltung und Pflege der Tafeln obliegt ihnen.

Dass der Tourismus, der mit der Lahn verbunden ist, ein wichtiger Faktor für Limburg ist, daran lässt Hilmar von Schenck vom Amt für Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Touristik, keinen Zweifel. „Das ist neben dem Fachwerk- und Städtetourismus unser drittes Standbein“, sagt er. Und es ist ein Bereich, der nach wie vor Zuwachs hat.