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Wie die Stadt ihre Verkehrsprobleme in den Griff bekommen und für Autofahrer/innen, Radler und Fußgänger/innen Verbesserungen erreichen will, soll in einem Plan zusammengefasst werden. Masterplan Mobilität nennt sich das Unternehmen. Am Dienstag, 12. Juli, findet dazu im kleinen Saal der Josef-Kohlmaier-Halle eine Informationsveranstaltung für alle interessierten Bürger statt.

 

 

Die Schiedekreuzung in Limburg: Hier gibt es immer wieder Stauerlebnisse für die Fahrerinnen und Fahrer. Die Verkehrsbelastung führt auch zu einer hohen Schadstoffbelastung der Luft.

Zwei Abende haben Vereine, Verbände, Bürgermeister der Nachbargemeinden und Ortsvorsteher sowie acht zufällig ausgewählte Bürger von Limburg darüber nachgedacht, wie der von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Masterplan Mobilität in Zukunft aussehen soll. Zusammen mit dem Moderationsbüro „team ewen“ wurde ein Handlungsrahmen erarbeitet, der die Grundlage dafür ist, Angebote für einen Limburger Verkehrsentwicklungsplan einzuholen.

Die Stadtverwaltung war damit neue Wege gegangen und befragte im Vorfeld einer Auftragsvergabe für ein so wichtiges Gutachten bereits die interessierte Öffentlichkeit und Bürger, was sie sich für einen Masterplan Mobilität 2030 für die Stadt Limburg wünschen. Bürgermeister Dr. Marius Hahn wertete die Art der Bürgerbeteiligung bei der jüngsten Zusammenkunft am Dienstagabend in einem Schlusswort als positiv und sagte: „Wir werden das begonnene Verfahren auch für die Aufstellung des Masterplanes Mobilität fortführen.“ Die Form der Bürgerbeteiligung begrüßen auch die Beteiligten des Beirates.

Nun soll die Grundlage für die Ausschreibung des Masterplanes Mobilität einem größerem Publikum vorgestellt werden und jedermann Gelegenheit gegeben werden, Dinge und Planungen im Bereich Verkehrs noch in den Masterplan einzupflegen. Hierzu lädt der Magistrat am Dienstag, 12. Juli 2016, um 20 Uhr in die Stadthalle, kleiner Saal ein, ein. Dort werden die Ergebnisse der Arbeit von zwei Beiratssitzungen der Öffentlichkeit vorgestellt und damit gleichzeitig einem ersten Praxistest unterzogen.

Vor allem in der Innenstadt kreuzen sich oft die Wege von Fußgängern und Autofahrern.

Alle interessierten Bürger sind aufgefordert, an der Ausschreibung des Masterplanes Verkehrs mitzuwirken und seine Ideen einzubringen. „Wir freuen uns über jede Anregung, die noch kommt, denn nur so bekommen wir ein vollständiges und umfassendes Ausschreibungsergebnis, und der Masterplan Verkehr kann so ein Werk werden, zu dem alle Bürger stehen“, macht Bürgermeister Dr. Marius Hahn deutlich.

Der Masterplan soll beschreiben, wie sich Verkehr und Mobilität in Zukunft in der Stadt entwickeln sollen. Ziele sind dabei zu formulieren und vor allem, wie sie erreicht werden sollen. Zum Auftakt steht zunächst einmal die Beschreibung der Probleme. Ein klares Ziel ist es natürlich, die Luftqualität in der Stadt zu verbessern.

Autor: Johannes Laubach