Hilfsnavigation

Sprache
Logo Stadt Limburg an der Lahn
  • Headerfoto Startseite 2
  • Headerfoto Startseite 3

Das Interesse an einem Studium in Limburg ist groß, darauf lässt der gute Besuch an der Informationsveranstaltung von THM (Technische Hochschule Mittelhessen) und der Stadt im Sitzungssaal des Rathauses schließen. Nicht nur Firmenschefs, Geschäftsführer, Personalentscheider hatten sich eingefunden, es gab auch viele junge Frauen und Männer, bei denen nach dem Schulbesuch ein Studium ansteht.

Großes Interesse an der Informationsveranstaltung nicht nur von Firmenchefs, Geschäftsführern und Personalentscheidern, sondern auch von jungen Frauen und Männern, die vor einem Studium stehen.

In der Domstadt können sie zum Wintersemester 2016/17 zwischen Maschinenbau und Betriebswirtschaft (Mittelstandsmanagement) auswählen. Dass der Lehrbetrieb in Form des Dualen Studiums beginnt, daran ließ Professor Dr. Fabian Tjon, Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums „Duales Hochschulstudium“ und Leiter der Außenstelle in Limburg, keinen Zweifel. Bürgermeister Dr. Marius Hahn wartete gleich zu Beginn der Veranstaltung mit einer guten Nachricht auf: „Die Mietverträge sind unterschieben.“ Die Außenstelle der THM wird die WERKStadt als Lernort nutzen.

Ob der Studienbetrieb dort mit den zwei vorgesehenen Angeboten beginnt oder mit einem, hängt von dem Interesse in der Region ab, das machte Professor Tjon immer wieder deutlich. Zu einem muss es ein Interesse von Studierenden geben, zum anderen sind ganz wesentlich die Unternehmen gefordert.

Im Dualen Studium erhalten die Studierenden theoretischen Unterricht nicht nur im Hörsaal, sie sollen die Theorie möglichst schnell in der Praxis anwenden. Dazu sind sie in Unternehmen beschäftigt, die ihnen nicht nur eine Vergütung zahlen, sondern durch ihren Beitrag im CCD (CompetenceCenter Duale Hochschulstudien StudiumPlus) auch einen Teil der Kosten des Studiums tragen.

Bisher hat die Technische Hochschule Mittelhessen sechs Außenstellen. Professor Tjon ist fest davon überzeugt, dass Limburg sich als siebte Außenstelle als Teil der viertgrößten Hochschule für angewandte Wissenschaften Deutschlands und größter Anbieter für ein Duales Studium in Hessen behaupten wird.

Es ist ein strammer Zeitplan, um „die Kiste zum Laufen zu bringen“, räumten Tjon und Bürgermeister Hahn gemeinsam ein. „Wir werden alles, was uns möglich ist, in Bewegung setzen, um zwei Studiengänge anzubieten“, machte Tjon deutlich. 15 Teilnehmer pro Studiengang ist dabei das Ziel. Und Hahn ist überzeugt davon, ein überzeugendes Paket für mehr Bildung in Limburg geschnürt zu haben. Dabei ist der Bürgermeister dankbar für die bisherige Unterstützung durch den Landkreis und die Industrie- und Handelskammer (IHK).

Für den IHK-Präsidenten Ulrich Heep ist die Schaffung eines Studienangebots in der Stadt eine Chance, die es unbedingt zu ergreifen gilt. Er ist überzeugt, dass sich bereits in wenigen Jahren Limburg als eine erfolgreiche und gut nachgefragte Außenstelle präsentieren wird. Um dies zu erreichen, sucht die THM auch eine enge Zusammenarbeit mit den Schulen in der Region.

Das Angebot in Limburg schließt mit dem Bachelor ab. Doch das muss weder für die Studierenden noch für den Standort Limburg das Ende sein, wie Professor Tjon verdeutlichte. Bei entsprechender Entwicklung lassen sich die Angebote in Fachrichtungen in Limburg ausbauen – Elektrotechnik soll möglichst im kommenden Jahr schon dazu kommen -, und auch der Master als Abschluss ist denkbar.

Dass das Angebot der Technischen Hochschule Mittelhessen mit seinem Dualen Studium auch von Studierenden aus Limburg und der Region genutzt wird, verdeutlichte Elisa Wüst. Nach Grundschule in Lindenholzhausen und Realschulabschluss folgte zunächst eine Ausbildung, dann die Fachoberschule und schließlich ein Duales Studium in Wetzlar im Bereich Logistikmanagement (LM). „LM in LM, das wär's gewesen“, sagte sie lachend. Während ihres Studiums absolvierte Elisa Wüst ein Auslandssemester in Finnland. Heute ist sie Einkaufsleiterin in dem Limburger Unternehmen Hydrotechnik und nutzt weiter das Bildungsangebot der THM.

Als großen Vorteil des Dualen Studiums bewertet Elisa Wüst die Vergütung während des auf sechs Semester angelegten Studiums. Sie räumte ein, dass das Duale Studium einen hohen Grad an Selbstdisziplin erfordert. Auch Professor Tjon sprach von einem harten Studium, wies aber auch auf die gute Betreuung der Studierenden durch die Lehrkräfte und die niedrige Abbrecherquote von nur fünf Prozent hin.

Werben für den THM-Standort Limburg (von links): Professor Tjan, Christian Schreier, Bürgermeister Dr. Marius Hahn und IHK-Präsident Ulrich Heep.

Für Bürgermeister Hahn führt die Studienmöglichkeit in Limburg zu vielen Gewinnern: Die Studierenden, die zu Hause eine neue Bildungsmöglichkeit geboten bekommen; die Unternehmen, die qualifizierten Nachwuchs an sich binden können. Und dies sei dann auch für Limburg und die ganze Region als Lebensort von Nutzen.

Nach der Vorstellung des künftigen Studienangebots stand Professor Tjon bei einigen Fragen zu Inhalten des Studienangebots, Abläufen und organisatorischen Aspekten Rede und Antwort. Anschließend standen er und Christian Schreier als Geschäftsführer des CCD noch für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Mehr Informationen zum StudiumPlus in Limburg gibt es von StudiumPlus in Wetzlar unter (06441) 20410, per E-Mail info@studiumpluas.de oder der Homepage www.studiumplus.de sowie bei der Kreisstadt Limburg an der Lahn von Hilmar von Schenck, E-Mail hilmar.vonschenck@stadt.limburg.de und Thomas Hickmann, E-Mail thomas.hickmann@stadt.limburg.de.