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Übergabe der Auszeichnungsurkunde

Engagement, das sich lohnt. Jahrelang haben viele an der Adolf-Reichwein-Schule vorbildhaft gehandelt, Lehrer wie Schüler. Und jetzt wurden sie dafür geehrt. Mit der Auszeichnung "Fair-Trade-Schule". Und für diese Auszeichnung wurde in verschiedenen Schulformen mit viel Fleiß das Essens- und Getränkeangebot der Adolf-Reichwein-Schule (ARS) gewissenhaft umgestaltet. Zahlreiche Veranstaltungen, Aktionswochen, eine breites Essensangebot in der "Esseria" und nachhaltig gefertigte Produkte aus aller Welt, dies alles verdeutlicht ein bewußtes "Ja" zum Fairen Handel.

Denn es wurden Waren eingekauft und Produkte angeboten, mit denen man guten Gewissenes handeln kann. Die Auszeichung "Fair-Trade" steht für verantwortungsvolles Schaffen und auch für eine kritische Auseinandersetzung mit Lebensmitteln und deren Erzeugung. Wer weiß schon, wer von dem Kaffee profitiert, den wir täglich genießen. Der Handel, die Erzeuger? Letztlich bleibt bei den landwirtschaftlichen Betrieben, den Bauern vor Ort, oft zu wenig Geld, um ihre Familien langfristig zu ernähren. Weiß man gemeinhin, woher der schmackhafte Kakao kommt, der in unserer Schokolade steckt? Meist nicht. Antworten können Interessierte erfahren, wenn Sie einen Blick in die Esseria werfen und sich die Infostände in der ARS anschauen, die über das Jahr hinweg solche Produktionsprobleme aufzeigen und Lösungen anschaulich machen, die mit dem "Fairen Handel" umsetzbar sind.

Frau Buda-Friedrich von "Fair-Trade" lobte in ihrer Rede das konsequente Handeln an der ARS. Sie überreichte das Zertifikat "Fair-Trade" an Kollegin Rosemarie Bopp, die stellvertretend für verschiedene Schulformen zusammen mit Schulleiter Ralf Abel die Auszeichung annahm. "Für uns ist die Auszeichnung Ansporn weiterhin umweltbewußt und fair zu handeln an der ARS", betonte Kollegin Bopp. Schulleiter Ralf Abel ergänzte "mit dieser Auszeichnung wird auch bestätigt, was wir alle wissen, gute Produkte und schmackhaftes Essen brauchen eine gesunde Grundlage. Und der "Faire Handel" bietet hierzu die besten Voraussetzungen". Dies verdeutlichte insbesondere ein persönlicher Bericht von Johanna Bodewing, die während ihres Auslandspraktikums ("Bildung trifft Entwicklung") sich voller Herzblut für den Fairen Handel von Kakao und Kakaoprodukten in Südamerika einsetzte. Und dieses Engagament vor Ort setzt sie in Limburg fort. Ihre Vorträge rütteln auf, geben Einblick in die schwierige Situation der Erzeuger und sie eröffnen Perspektiven, für die Bauern in Südamerika wie auch für uns als Konsumenten.

Die Adolf-Reichwein-Schule ist eine der ersten Fair-Trade-Schulen in Hessen und die erste in Limburg. Damit ergänzt das schulische Engagement das Streben der Stadt Limburg sich als "Fair-Trade-Stadt" in Hessen zu etablieren. Das gelungene Rahmenprogramm mit einer Präsentation der Hauswirtschafter/innen über "Fair-Trade-Aktionen" an der ARS und der musikalischen Begleitung durch die Schulband spricht für das beherzte Engagement an der ARS.