Hilfsnavigation

Sprache
Logo Stadt Limburg an der Lahn
  • Headerfoto Startseite 2
  • Headerfoto Startseite 3

Josef Eberz

Die „Sammlung Josef Eberz bei der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn“ wurde im Jahr 1979 mit dem Kauf des Ölgemäldes „Der Fall unter dem Kreuz“ aus dem Jahr 1917 ins Leben gerufen. Bereits ein Jahr später kaufte die Stadt Limburg den Nachlass des Künstlers mit dreihundert Einzelarbeiten aus allen Schaffensperioden von seiner Schwägerin Lucia Eberz. Durch weitere Ankäufe hat die Stadt Limburg bis heute die umfangreichste Sammlung dieses bedeutenden expressionistischen Malers in Deutschland aufgebaut.

Lebenslauf

3. 6.1880
geboren in Limburg/Lahn als Sohn von Heinrich Jocob und Josephine Eberz. Er verbringt seine Kindheit in Limburg und Frankfurt am Main.
 
1901
Abitur am Lessing-Gymnasium in Frankfurt am Main.
 
1901 bis 1903
Studium an der Akademie in München bei Peter Halm und Franz Stuck.
 
1904
Vorübergehende Studien an den Akademien in Düsseldorf und Karlsruhe.
 
1905 bis 1912
Studium an der Akademie in Stuttgart, zunächst bei Christian Landenberger, dann (ab 1907) Meisterschüler bei Adolf Hölzels.
 
1917
Eheschließung mit der Malerin Gertrud Alber in Wiesbaden.
 
1918
Josef Eberz lebt zeitweise in Darmstadt, Mitglied der Darmstädter Sezession.
Mitglied der Novembergruppe in Berlin.
Umzug nach München.
 
1915 bis 1920
In diesen Jahren entstehen zahlreiche graphische Zyklen, meist im Goltz-Verlag, München, erschienen umfangreiche Illustrationen expressionistischer Bücher, u. a. Kasimir Edschieds „Die Karlsreis“ – 1918, Kurt Hillers „Pole des Eros“ – 1918 und „Der strahlende Mensch“ – 1920. Josef Eber ist mit Grafiken in vielen Kunstzeitschriften vertreten. Pfemfert (Herausgeber der Zeitschrift „Die Aktion“) widmete dem Künstler eine Sondernummer (1918 – Nr. 29/30).
 
1920
Leopold Zahn veröffentlicht eine Monografie von Josef Eberz. Sie erscheint in der Reihe „Junge Kunst.
 
1920 bis 1924
Gemeinsame Studienaufenthalte in Italien, Dalmatien und Paris
 
1928
Verleihung des Professorentitels
 
27. 8.1942
Professor Josef Eberz stirbt in München