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Stalingradkämpferstiftung

Die ehem. Stalingradkämpfer treffen sich bereits seit 1960 alle 2 Jahre in Limburg. Im Zuge eines Treffens wurde das von einem ehemaligen Stalingradkämpfer entworfene Mahnmal mit der Aufschrift „Stalingrad 1943“ auf dem Hauptfriedhof in Limburg aufgestellt. Es handelt sich um das zentrale deutsche Denkmal zum Gedenken alle in Stalingrad und in der anschließenden Gefangenschaft gefallenen und verstorbenen Soldaten.

Das Denkmal wurde 1964 durch den Bund ehemaliger Stalingradkämpfer Deutschland mit Hilfe der Bundeswehr und Unterstützung der Stadt Limburg aus einem 21 Tonnen schweren Granitblock aus dem Fichtelgebirge errichtet. Unter der 200 kg schweren Bronzeschale befindet sich ein von der Glasfachschule Hadamar gestifteter Kristallblock mit Erde aus Stalingrad.

Die Stadt Limburg hat mit der Gestaltung dieser Gedenkstätte eine besondere Verpflichtung. Von 1988 an hat die Stadt Limburg die Stiftung des Bundes der ehemaligen Stalingradkämpfer und damit die Erhaltung und Pflege übernommen – auch über die Zeit des Bestehens des Bundesverbandes hinaus.

Gleiches gilt auch für die auf dem Domfriedhof befindliche Stele mit der Abbildung der Stalingrad-Madonna, die der Pfarrer und Oberarzt Dr. Reuber, der aus Stalingrad nicht mehr zurückkehrte, auf die Rückseite einer russischen Landkarte zeichnete, um den Menschen, die ebenso tragende wie überwindende Kraft des Christentums zu predigen.

Diese Stele wurde durch einen ehemaligen Stalingradkämpfer anlässlich des 50. Jahrestages der Schlacht um Stalingrad fertigen lassen und in seinem privaten Garten in Krefeld aufgestellt. Nach seinem Tod wurde die Stele durch seine Erben dem Bund ehemaliger Stalingradkämpfer übertragen und im Jahr 2002 auf dem Domfriedhof aufgestellt.

Gemäß dem Stiftungszweck hat die Stadt das in die Stiftung eingebrachte Vermögen des Vereins unmittelbar und ausschließlich zur Erhaltung und Pflege der Stalingrad-Gedächtnisstätte und der Stele Madonna von Stalingrad zu verwenden. Die Stadt hat zudem dafür Sorge zu tragen, dass an dem Ehrenmal jeweils am Volkstrauertag eines jeden Jahres ein Kranz niedergelegt und die Schale entzündet wird.

Nach dem Jahresabschluss 2016 beläuft sich das Stiftungskapital auf 118.293,87 €.

Weitere Infos bei:

 

Telefon: 06431 203-204
Raum: 208
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