Hilfsnavigation

Sprache
Logo Stadt Limburg an der Lahn

Bürgerinfosystem

A B CD E F G H I J K L M N O P QR S T U V W XYZ Alle


Wohnungsbau: Förderung von allgemeinem Sozialmietwohnraum beantragen

Leistungsbeschreibung

Der Bau von sozialem Mietwohnraum in Hessen wird mit dem Landesprogramm Sozialer Mietwohnungsbau gefördert. Die soziale Wohnraumförderung dient Haushalten, die sich am Markt nicht angemessen mit Wohnraum versorgen können und auf Unterstützung angewiesen sind.

Vorrangig gefördert werden Maßnahmen mit einem möglichst niedrigen Energiebedarf, insbesondere Gebäude, die in Passivhausbauweise erstellt werden.

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die das Bauvorhaben für eigene oder fremde Rechnung im eigenen Namen durchführen oder durch Dritte durchführen lassen (Bauherrschaft).

Hinweis:

Bauträger, die Wohnraum mit dem Ziel der Veräußerung errichten, sind nicht antragsberechtigt.

Eckpunkte:

Förderfähig ist die Schaffung von Mietwohnungen durch

  • Neubauten,
  • Baumaßnahmen zur Beseitigung von Schäden an Gebäuden, durch die die Gebäude auf Dauer wieder zu Wohnzwecken nutzbar gemacht werden,
  • Änderung, Nutzungsänderung oder Erweiterung von Gebäuden, durch die unter wesentlichem Aufwand Wohnraum geschaffen wird, oder
  • Änderung von Wohnraum unter wesentlichem Bauaufwand zur Anpassung an geänderte Wohnbedürfnisse. Wesentlich ist ein Bauaufwand dann, wenn mindestens ein Kostenaufwand in Höhe der Hälfte eines vergleichbaren Neubaus erreicht wird.

Wie hoch ist die Förderung?

Der Darlehensgrundbetrag beträgt 750,00 Euro je m² förderungsfähiger Wohnfläche. Um den unterschiedlichen Grundstückskosten Rechnung zu tragen, wird der Darlehensgrundbetrag um den m²-Preis des Grundstücks (Verkehrswert, mindestens 150,00 Euro, höchstens 500,00 Euro je m²) erhöht. Wird eine rollstuhlgerechte Wohnung geschaffen, wird das Darlehen um 95,00 Euro je m² Wohnfläche erhöht.

Das Baudarlehen wird für die Dauer von 20 Jahren zu einem Festzinssatz von 0,9 Prozent p. a. gewährt. Die Tilgung beträgt 1 Prozent jährlich.

Es wird ein einmaliges Bearbeitungsentgelt von 1 Prozent erhoben.

Belegungsbindung:

Die Wohnungen sind für die Dauer von 20 Jahren für Wohnungssuchende bestimmt, die eine Wohnberechtigungsbescheinigung besitzen.

An wen muss ich mich wenden?

Anträge können bei der Wohnungsbauförderungsstelle der Stadt oder des Landkreises oder – in Absprache – direkt bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) gestellt werden.

Die WIBank steht auch für Beratung zur Verfügung, insbesondere zu den bautechnischen Fördervoraussetzungen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Antragsvordruck (siehe "An wen muss ich mich wenden?").

Welche Gebühren fallen an?

Es wird ein einmaliges Bearbeitungsentgelt von 1 Prozent erhoben.

Voraussetzungen

  • dass sich auch die Gemeinde oder der Gemeindeverband angemessen an der Finanzierung beteiligt, und zwar mit mindestens 10.000,00 Euro je Wohneinheit. Wird Wohnraum von Genossenschaften ausschließlich zur Vermietung an deren Mitglieder errichtet, kann auf eine kommunale Mitfinanzierung verzichtet werden.
  • dass ein geeignetes Baugrundstück zur Verfügung steht.
  • dass der Bauherr eine angemessene Eigenleistung von mindestens 15 Prozent der Gesamtkosten erbringt.

Hinweis:

Mit der Maßnahme darf vor der Darlehenszusage noch nicht begonnen worden sein

weitere Informationen