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Verbrennen landwirtschaftlicher und gärtnerischer Abfälle

Leistungsbeschreibung

Grundsätzlich ist es verboten Abfälle außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen zu entsorgen. Eine Ausnahme gibt es für den Bereich der landwirtschaftlichen und gärtnerischen Abfälle.

 

Das Verbrennen von Stroh auf abgeernteten Getreidefeldern und das Verbrennen von nicht nur unbedeutenden Mengen anderer pflanzlicher Abfälle (z. B. Baumrückschnitt) darf ausschließlich nach den Bestimmungen der Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen vom 17.03.1975, PflAbfV, HE (GVBl. I S. 48) erfolgen.

 

Diese Abfälle können auf dem Grundstück, auf dem sie anfallen, durch Verrotten, insbesondere durch Liegenlassen, Einbringen in den Boden oder Kompostieren, beseitigt werden. Wenn diese Abfälle dem Boden nicht zugeführt werden können, dürfen sie auch verbrannt werden, aber nur außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile.

 

Pflanzliche Abfälle dürfen nur unter ständiger Aufsicht von einer zuverlässigen Person und nur bei trockenem Wetter von Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr, samstags von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr verbrannt werden.

 

Bei dem Verbrennen von Stroh auf abgeernteten Getreidefeldern müssen mindestens zwei zuverlässige Aufsichtspersonen abgestellt werden.

 

Die Abfälle müssen so trocken sein, dass sie unter möglichst geringer Rauchentwicklung verbrennen. Weiterhin muss das Feuer unter ständiger Kontrolle gehalten werden.

 

Die Verbrennungsrückstände sind unverzüglich in den Boden einzuarbeiten.

 

Des Weiteren sind folgende Mindestabstände einzuhalten:

  • 100 m von zum Aufenthalt von Menschen bestimmten Gebäuden, Zelt- oder Lagerplätzen;
  • 35 m von sonstigen Gebäuden;
  • 5 m zur Grundstücksgrenze;
  • 100 m von Bundesautobahnen und autobahnmäßig ausgebauten Fernverkehrsstraßen, zu Lagern mit brennbaren Flüssigkeiten oder mit Druckgasen, zu Betrieben, in denen explosionsgefährliche Stoffe hergestellt, verarbeitet oder gelagert werden;
  • 50 m von sonstigen öffentlichen Verkehrswegen;
  • 100 m von Naturschutzgebieten, von Wäldern, Mooren und Heiden;
  • 20 m von Baumalleen, Baumgruppen, Einzelbäumen, Schutzpflanzungen, Naturdenkmälern und nicht abgeernteten Getreidefeldern.

Das Verbrennen von Stroh auf abgeernteten Getreidefeldern und das Verbrennen von nicht nur unbedeutenden Mengen anderer pflanzlicher Abfälle ist bei der örtlichen Ordnungsbehörde schriftlich unter Verwendung eines Vordruckes mindestens zwei Werktage vor Beginn anzuzeigen.

Die Anzeige ist von der verantwortlichen Person zu unterschreiben und kann entweder bei der örtlichen Ordnungsbehörde während unserer Öffnungszeiten abgegeben oder per Fax an 06431/203-263 oder per E-Mail an jana.ries@stadt.limburg.de gesendet werden.

 

Diese Anzeige stellt keine Genehmigung dar.

 

Die Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen vom 17.03.1975, PflAbfV, HE (GVBl. I S. 48) ist dem Anzeigeformular als Anlage beigefügt und deren Kenntnisnahme und Beachtung muss von der verantwortlichen Person durch Unterschrift bestätigt werden.

 

Sollte die Verbrennung von Stroh oder pflanzlicher Abfälle entgegen der Verordnung durchgeführt werden und einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Limburg verursachen, führt dies zu einem kostenpflichtigen Einsatz für die verantwortliche Person.

 

Die Gemeinsame Zentrale Leitstelle für den Brand- und Katastrophenschutz und Rettungsdienst, Gartenstraße 1, 65549 Limburg a. d. Lahn, wird nach Eingang der Anzeige von der örtlichen Ordnungsbehörde informiert.

 

weitere Informationen

Zuständig ist

Örtliche Ordnungsbehörde
Bahnhofsplatz 2
65549 Limburg a. d. Lahn


Öffnungszeiten der Allgemeinen Verwaltung

Montag: 08:30 bis 12:00 Uhr
Dienstag: 07:00 bis 12:00 Uhr
Mittwoch: 08:30 bis 14:00 Uhr
Donnerstag: 08:30 bis 12:00 Uhr sowie 14:00 bis 18:00 Uhr
Freitag: 08:30 bis 12:00 Uhr

Ansprechpartner
Sabrina Kunz
Telefon 06431 203-291
Raum B 108
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