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Aktuelle Projekte

Neubau der B 54, Südumgehung Limburg - Diez, Holzheim

Für den Neubau einer Umgehung Limburg - Diez, Holzheim im Zuge der B 54 ist die Bundesrepublik Deutschland verantwortlich. Hierbei handelt es sich um ein Bundesstraßenprojekt, welches im Bundesverkehrswegeplan 2004 im sogenannten weiteren Bedarf angesiedelt wurde. Allerdings dürfen für dieses Projekt schon grundsätzliche Planungen vorgenommen werden. Über einen weiteren Ausbau und die Festlegung einer neuen Dringlichkeitsstufe entscheidet der nächste Bundesverkehrswegeplan, der vom Bundestag als Gesetz verabschiedet wird.

Übersichtsplan Südumgehung

Durch den Vertrag der Stadt Limburg mit den Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz als Auftragsverwaltung für Bundesstraßen wurden zwischen den Jahren 2005 und 2011 die grundsätzlichen Untersuchungen für den Neubau einer Umgehung Limburg - Diez, Holzheim im Zuge der B 54 durchgeführt. Die Untersuchungen für dieses Projekt sind abgeschlossen.
Die Straßenbaubehörden werden dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung für Limburg den Planfall 2.1 (Flächennutzungsplantrasse mit direkter Anbindung der rheinland-pfälzischen L 319 (Holzheim – Limburg) an die Umgehung) und für Holzheim die Variante 3 als Präferenztrassen vorgeschlagen. Für die Abwägung ausschlaggebend sind die voraussichtlichen Baukosten. Für den Planfall 2.1 in Limburg liegen sie bei 67,5 Mio. Euro und für die Variante 3 in Holzheim bei 14,6 Mio. Euro. Die Gesamtkosten liegen bei über 82,1 Mio. Euro und damit deutlich über den ursprünglich angenommen Betrag im Bundesverkehrswegeplan.

Deshalb muss das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung eine Entscheidung treffen, ob das Projekt weitergeplant werden soll. Die Stadtverordnetenversammlung Limburg hat am 17. Dezember 2012 hierzu folgendes beschlossen:
 
        I.            Die Stadtverordnetenversammlung nimmt den Bericht des Lenkungsausschusses zur Südumgehung im
aktuellen Verfahrensschritt zustimmend zur Kenntnis und bittet den Magistrat, alle Schritte in die Wege zu leiten, dass die Vorzugsvariante 2.1 (Alttrasse) in den „Vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplanes aufgenommen wird.

      II.            In den weiteren Verfahrensschritten ist die Stadtverordnetenversammlung entsprechend zu informieren und zu beteiligen.

    III.            Die Stadtverordnetenversammlung behält sich die endgültige Entscheidung über die Südumgehung in Abhängigkeit der weiteren Planungsergebnisse ausdrücklich vor.


Nachstehende Grafik zeigt die Planungsphasen für Bundesfernstraßenprojekte.

Planungsphasen für Bundesfernstraßenprojekte

Als nächster Planungsschritt wäre dann eine Festlegung eines Korridors für den Neubau einer Umgehung Limburg - Diez, Holzheim im Zuge der B 54. Dieser Planungsschritt wird in einem öffentlichen Abweichungsverfahren vom Regionalen Raumordnungsplan durch das Regierungspräsidium Gießen auf Antrag der Straßenbauverwaltungen durchgeführt. Ein Zeitraum für diesen Planungsschritt ist noch nicht abzusehen.



Neubau der Lahntalbrücke der A3

Am 8. Juni 2013 haben der hessische Verkehrsminister Florian Rentsch, der Parlamentarische Staatssekretär Jan Mücke sowie Bürgermeister Martin Richard mit weiteren politischen Vertreten und Vertretern des Bauunternehmens und Hessen Mobil den ersten Spatenstich zum Neubau der Autobahnbrücke ausgeführt. „Mit einem Brückenquerschnitt von 43,5 Meter stehen den Verkehrsteilnehmern künftig auf der neuen Lahntalbrücke insgesamt acht Fahrstreifen plus Standspuren zur Verfügung“, erklärte der Minister. Eine große Verbesserung gegenüber der alten Brücke, die nur über sechs Fahrstreifen ohne Standspur verfügte. Als aktive Schallschutzmaßnahme wird über die gesamte Länge der Brücke eine fünf Meter hohe transparente Lärmschutzwand in Fahrtrichtung Frankfurt hergestellt. Außerdem wird ein sechs Meter hoher Lärmschutzwall sowie eine weitere zwei Meter hohe transparente Lärmschutzwand im weiteren Verlauf der Strecke vor der Anschlussstelle Limburg-Nord errichtet. Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 79,2 Mio. Euro und werden vom Bund getragen. Bürgermeister Richard wies darauf hin, dass eine gute wirtschaftliche Entwicklung gute Verkehrsanbindungen brauche. Die neue Autobahn habe zudem eine wichtige Entlastungsfunktion für die Innenstadt. Wenn etwas für die weitere Entwicklung der Stadt getan werden solle, dann müsste dafür gesorgt werden, dass die Südumgehung in den vordringlichen Bedarf komme. Voraussichtlich im Herbst 2016 wird die neue Brücke fertig gestellt sein. Die alte Lahntalbrücke soll bis Frühjahr 2017 vollständig zurückgebaut werden. Das Bauende der Gesamtmaßnahme ist für Ende 2017 geplant. 

Weitere Informationen: Hessen Mobil, Straßen- und Verkehrsmanagement, Raiffeisenstraße 7,
35034 Marburg, westhessen@mobil.hessen.de


Erster Spatenstich für die neue Autobahnbrücke: (von li. nach re.) Diplom-Ingenieur Franz Josef Zweier, Bauunternehmen Max Bögl, Bürgermeister Martin Richard, Klaus-Peter Willsch, Helmut Peuser, Parl. Staatssekretär Jan Mücke, Verkehrsminister Florian Rentsch, Franz Eckhardt, Hessen Mobil, Helmut Jung
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausbau der Ortsdurchfahrt Ahlbach

Am 11. September 2012 hat der Ortsbeirat Ahlbach dem Entwurf zum Ausbau der Ortsdurchfahrt mit Querungshilfe im Ortseingang zugestimmt. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Verkehr hat am 19. September 2012 diesen Beschluss zur Kenntnis genommen.

Der neue Entwurf ist im "Lageplan OD Ahlbach beschlossen am 19-9-12" dargestellt. Auf der Grundlage dieses Entwurfes ist die Förderung nach Gemeindeverkehrs-Finanzierungs-Gesetz bei Hessen Mobil beantragt.

Bis der Förderantrag von durch Hessen-Mobil entschieden wird, wird nicht mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt begonnen. Für das Jahr 2015 wurde eine Förderung abgelehnt.

Neuplanung Westerwaldstraße

Die Stadt Limburg hat eine Förderung bei Hessen-Mobil für den 1. Bauabschnitt beantragt. Dieser Antrag wurde für das Jahr 2014 abgelehnt, aber für spätere Jahre in eine Förderung in Aussicht gestellt.
Eine grundhafte Erneuerung ist – wie durch das Bodengutachten belegt – unbedingt erforderlich.
Zur Zeit prüfen wir im Auftrag der Stadtverordnetenversammlung noch einmal die Querschnitte und wie wir mehr Parkmöglichkeiten schaffen können.
Bei Anzahl der verbleibenden Bäume sind wir den Anliegern soweit wie artenschutzrechtlich möglich entgegen gekommen. Nähere Informationen hierzu in dem artenschutzrechtlichen Gutachten.
Danach werden wir das Projekt erneut mit den Anliegern abstimmen.

Protokoll und Präsentation

 

weitere Informationen

Ansprechpartner

Jürgen Dumeier
Amtsleiter Amt für Verkehrs- und Landschaftsplanung
Telefon 06431 203-239
Raum 507
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