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Umweltzone ab Ende Januar

Am 27. November 2017 veröffentlichte das Umweltministerium des Landes Hessen die erste Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Limburg. Danach soll die Innenstadt ab Januar als Umweltzone ausgewiesen werden und nur noch Fahrzeuge in die Innenstadt fahren dürfen, die eine grüne Plakette aufweisen. Wie die Stadt nun mitteilt, wird die Einführung der Umweltzone bis Ende Januar 2018 abgeschlossen sein. Mit dem 31. Januar 2018 ist mit einer entsprechenden Ausweisung und den damit verbundenen Zufahrtsverboten für Fahrzeuge ohne grüner Umweltplakette zu rechnen.

Ende Januar kommenden Jahres wird es ernst mit der Umweltzone in Limburg, dann dürfen nur noch Autos mit grüner Plakette in die Stadt - oder es muss eine Ausnahmegenehmigung beantragt und erteilt werden.

Die Vorarbeiten zur Ausweisung der Innenstadt (nur kleine Bereiche sind davon ausgenommen wie das Wohngebiet Meilenstein, der Bereich jenseits der Zeppelinstraße und das Gebiet oberhalb des B8-Zubringers zwischen dem Abzweig zur B49 und dem Staffeler Dreieck) laufen, doch die Ausweisung der Umweltzone ist mit einer entsprechenden Beschilderung verbunden. Die Schilder (Zeichen 270.1 der Straßenverkehrsordnung „Beginn einer Verkehrsverbotszone zur Verminderung schädlicher Luftverunreinigungen in einer Zone“) werden bis zum Beginn des neuen Jahres nicht stehen und können damit die Verkehrsteilnehmer nicht auf die Umweltzone hinweisen.

Wie die Stadt mitteilt, war zunächst ein detaillierter Beschilderungsplan zu erstellen. Für die innerörtlichen Landes-, Kreis- und Stadtstraßen übernahm die Stadtverwaltung diese Aufgabe, für die Bundesstraßen ist Hessen Mobil in Verbindung mit der Verkehrszentrale Hessen zuständig. Die Beschilderungspläne in ihrer umzusetzenden Fassung konnten erst in der Woche vor Weihnachten durch die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Limburg-Weilburg per verkehrsbehördlicher Anordnung erlassen werden.

Die Schilder mit dem notwendigen Zusatzmaterial (Pfosten und Bodenhülsen) sind bereits bestellt, müssen jedoch noch geliefert werden.

Das Aufstellen von mobilen Schildern als Übergangslösung scheidet aus. Mobile Schilder benötigen einen Sicherungsfuß, der die auf den Gehwegen zur Verfügung stehende Fläche so einschränken würde, dass mobilitätseingeschränkte Personen mit ihren Rollatoren, Gehhilfen oder sogar Rollstühlen dort mit erheblichen Behinderungen rechnen müssten. Das Gros der Schilder muss im Bereich der Innenstadt aufgestellt werden.

Aufgrund der genannten Aspekte kann die Beschilderung der Innenstadt als Umweltzone erst zum 31. Januar 2018 abgeschlossen werden.

Die Stadt wird zusammen mit dem Landkreis zeitnah darüber informieren, wie und bei welcher Behörde der Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung zu stellen ist. Bei dringenden Fragen steht der Leiter des Ordnungsamts, Paul Müller, unter Telefon (06431) 203 245 und per Mail paul.mueller@stadt.limburg.de für Informationen zur Verfügung.

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