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Straftaten verhindern, Straftaten ahnden

Es hat Tradition in der Stadt Limburg, dass Bürgermeister, Erster Stadtrat und der Leiter des Ordnungsamts am Ende des Jahres der Polizeidirektion einen Besuch abstatten, um sich dort für die Zusammenarbeit zu bedanken. Das war auch in diesem Jahr der Fall.

Setzen weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit (v.l.) Erster Stadtrat Michael Stanke, Bürgermeister Dr. Marius Hahn sowie Uwe Meier und Thomas Ernst von der Polizeidirektion Limburg-Weilburg.

Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Erster Stadtrat Michael Stanke und Paul Müller als Leiter des Ordnungsamts bekamen dabei reichlich Lob zu hören. Im Offheimer Weg unterstrich der stellvertretende Leiter der Direktion und Kripochef Thomas Ernst „die tolle Zusammenarbeit“ zwischen der Polizei und der Stadt. Das sei keineswegs selbstverständlich und führe auch zu guten und vorzeigbaren Ergebnissen, sagte Ernst im Beisein seiner Kollegen Thomas Nehl und Uwe Meier.

Auf ein stets offenes Ohr treffe die Stadt bei der Polizei, zollte auch Bürgermeister Dr. Marius Hahn der Polizeidirektion und ihren Beamtinnen und Beamten Anerkennung. „Der Bahnhof liegt uns am Herzen“, verdeutlichte der Rathauschef. Die Polizei helfe tatkräftig dabei, diese „Herzensangelegenheit“ auf einen guten Weg zu bringen. Die Stadt leiste ebenfalls ihren Beitrag, werde diesen noch erhöhen, denn die Mannschaft im Ordnungsamt soll verstärkt werden.

Erhöhte Präsenz

Die Vertreter der Polizei machten deutlich, dass auch im kommenden Jahr die Polizei mit einer erhöhten Präsenz am Limburger Bahnhof vertreten sein wird. Die BAO Bahnhof (Besondere Aufbauorganisation) war ins Leben gerufen und einmal „wiederbelebt“ worden, da sich der Bereich um den Bahnhof zu einem zentralen Platz für Drogendelikte entwickelt hatte. „Unser Ziel ist es, durch unsere Anwesenheit Straftaten zu verhindern. Und wenn sie sich dennoch ereignen, dann sehen wir eine konsequente Strafverfolgung als unsere Aufgabe an“, verdeutlichte Ernst.

Limburgs Erster Stadtrat Michael Stanke ist gespannt auf die Auswertung der Fragebogenaktion sowie der Befragung von Passanten im Rahmen der Kommunalen Kriminalprävention. In Zusammenarbeit mit der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung in Wiesbaden wurde bereits die vierte Befragung in Limburg nach 1999, 2004 und 2010 vorgenommen. Das Ziel der Befragung ist es, das subjektive Sicherheitsgefühl zu ergründen. Im Rahmen der Befragung geht es auch um Vorschläge, was noch getan werden kann, um das subjektive Sicherheitsgefühl zu erhöhen. Sollten sich Vorschläge als praktikabel und sinnvoll erweisen, werden sie auch umgesetzt, machte Stanke deutlich.

Nicht nur Bahnhof

Es gibt natürlich nicht nur den Bahnhof als Tätigkeitsbereich der Polizei. Auch was sinnloses und beschleunigtes Fahren, das teilweise mit unüberhörbaren Nebengeräuschen verbunden ist, angeht, ist die Polizei im Einsatz. Allerdings nicht immer mit zählbarem Erfolg. Wenn das Kraftfahrzeugbundesamt Anlagen an Fahrzeugen genehmigt, die ordentlich Lärm verursachen, dann habe die Polizei keine Handhabe, dem Treiben Einhalt zu gebieten.

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