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Kreative Herbstferien

Das Ergebnis des Vortages steht in den Vasen, selbst gefertigte Blumen. Die Kunstwerkstatt beherbergte die Kinder zwei Tage und stellte all ihre Möglichkeiten zur Verfügung, um kreativ und frei zu arbeiten.

Toben ist angesagt. Selbstgebastelte Peitschen schwingen durch die Luft. Die Verletzungsgefahr ist gering, sie sind einfach nicht dazu geeignet, damit zu schlagen, der richtige Zug kommt nicht zustande. Außerdem findet das alles unter Aufsicht statt. Christian Spiegelberg und Sandra Hoffmann von der Stadtjugendpflege achten darauf, dass die Spielregeln eingehalten werden: Ausreichend Abstand, Luftschwünge. „Die brauchen das jetzt, die ganze Zeit waren sie drinnen“, sagt Spiegelberg zur Auszeit der Kinderfreizeit, die von der Abteilung Kinder- und Jugendarbeit im Rathaus angeboten wird.

20 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren haben sich an diesem Morgen in der Kunstwerkstatt „Unendlich“ eingefunden. Die Einrichtung der Lebenshilfe bietet eine große Vielfalt an Möglichkeiten des kreativen Arbeitens. Farben gibt es in großer Vielfalt, Pinsel natürlich auch, Papier und Scheren stehen zur Verfügung und noch vieles mehr, um Collagen zu fertigen oder sich mit Bildern zu beschäftigen, Blumen zu basteln und was es sonst noch so alles gibt.

Natürlich lässt sich das alles nicht im tobenden Spiel fertigen, da ist schon etwas Ruhe an den Tischen angesagt. Und manchmal ist es dann eben notwendig, auch dem Bewegungsdrang Raum zu verschaffen. Zum zweiten Mal empfängt Annette Kretzschmar eine Gruppe der Stadtjugendpflege in der Kunstwerkstatt. „Frei und kreativ arbeiten, das ist hier das Ziel“, sagt sie. Und es erstaunt sie immer wieder, was die Kinder dann aus den vorgegebenen Themen entwickeln.

Zwei Tage hat die Gruppe in der Kunstwerkstatt verbracht, dann stand ein Aufenthalt in der Jugendherberge an. Nicht um zu übernachten, sondern um sich dem Thema Eiszeit zu widmen. Das Mobile Landschaftsmuseum mit Dr. Holger Rittweger lud dort zu einem Ausflug in die Steinzeit ein. In der zweiten Woche der Herbstferien ist zudem ein Ausflug in den Tierpark nach Weilburg geplant und als Kontrastprogramm noch ein Besuch des Hessischen Rundfunks in Frankfurt.

In der ersten Woche der Herbstferien hatte die Kinder- und Jugendarbeit der Stadt zu einem Musicalworkshop in das Bürgerhaus nach Linter eingeladen. Über eine ganze Woche bestand für Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, unter professioneller Anleitung durch die Theatergruppe Lupe aus Osnabrück ein Musical einzustudieren. Die Rahmenhandlung war dabei vorgegeben, doch für die Teilnehmer/innen gab es viele Möglichkeiten, mit eigenen Ideen die Handlung zu ergänzen. Am Ende des Workshops stand natürlich eine Aufführung des Musicals im Bürgerhaus.

Das Programm der Stadtjugendpflege und was sie sonst noch anbietet unter: http://www.limburg.de/Rathaus/Stadtjugendpflege.

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