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Nehmt Rücksicht aufeinander!

Für mehr Verständnis und ein besseres Miteinander werben nun Schilder auf landwirtschaftlichen Wegen im Gebiet der Stadt Limburg. Nach und nach werden sie aufgestellt, in Lindenholzhausen stehen bzw. hängen die ersten.

Hoffen mit der freundlich gestalteten Aufforderung »Nehmt Rücksicht aufeinander!« auf ein besseres Miteinander der Nutzer von landwirtschaftlichen Wegen: (v.l.) Ortslandwirt Klaus Jung-König, Lindenholzhausens Ortsvorsteherin Barbara Bäcker und Erster Stadtrat Michael Stanke.

Der Termin zur Vorstellungen der neuen Schilder lässt keinen Zweifel: Es ist ganz schön etwas los im Emsbachtal nicht weit vom Bahnhof in Lindenholzhausen entfernt. Radfahrer sind reichlich unterwegs, der Weg entlang des Baches ist Bestandteil des Fernradweges R8, zudem dient er natürlich auch für kurze Touren. Hinzu kommt landwirtschaftlicher Verkehr, denn das Tal bietet Wiesen und Äcker. Dann gibt es noch Verkehr zum Schützenhaus und, was allerdings nicht erlaubt ist, auch Abkürzungsverkehr in Richtung Runkel.

Ortslandwirt Klaus Jung-König ist auf den landwirtschaftlichen Wegen ebenfalls oft unterwegs. Und nicht immer geht es konfliktfrei zu. Im benachbarten Brechen ist er auf die Schilder aufmerksam geworden, die nett und freundlich dazu auffordern, Rücksicht aufeinander zu nehmen. Wer damit gemeint ist, wird auch schnell deutlich: Der autofahrende Anlieger, die Kinder mit Rad und Roller und nicht zuletzt der Landwirt auf seinem Traktor.

Dass es auf schmalen Wegen immer wieder einmal zu Konflikten kommt, das ist auch Limburgs Ersten Stadtrat Michael Stanke bewusst. Die Konflikte werden sich auch nicht ganz aus der Welt schaffen lassen, ist er überzeugt. Aber es könnten weniger werden und das Verständnis für andere Nutzer des Weges größer werden. „Und das wollen wir mit freundlichen Hinweisen und Aufforderungen erreichen“, so Stanke.

Zunächst hatte die Stadt zehn Schilder angeschafft, aber das wird nicht reichen, machte er zusammen mit Ortsvorsteherin Barbara Bäcker deutlich. Die Ortsbeiräte werden bei der Frage nach den Standorten eingebunden und sollen entsprechende Wünsche äußern beziehungsweise Empfehlungen geben. Nach Angaben von Stanke werden die einzelnen Stadtteile nach und nach bedient. Nach dem aktuellen Stand sollen über 30 Schilder für mehr Verständnis und Rücksichtnahme werben.

 

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