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Einbruchschutz – eine Information der Polizeidirektion Limburg-Weilburg

Alle vier Minuten wird in Deutschland eingebrochen! Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele
Menschen einen großen Schock. Dabei machen den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.Sicherungstechnische Einrichtungen, aber auch richtiges Verhalten durch aufmerksame Nachbarn,verhindern Einbrüche.

 

Einbrecher am Werk

 

 

 

 

 

 

Verbreitete Irrtümer

  • „Bei mir ist sowieso nichts zu holen.“
    Irrtum! Einbrecher nutzen günstige Gelegenheiten (schlecht gesicherte Türen und Fenster, Anonymität etc.) rigoros aus.
  •  „Einbrecher kommen nur nachts.“
    Falsch! Sie kommen meist tagsüber, wenn üblicherweise niemand zu Hause ist.
  • „Ich bin ja versichert.“
    Sich auf den Versicherungsschutz zu verlassen, kann verhängnisvoll sein. Was ist, wenn Sie unterversichert sind? Ideelle Werte kann auch eine Versicherung nicht ersetzen.

Tipps der Polizei

  • Verschließen Sie Fenster und Türen auch bei kurzer Abwesenheit
  • Halten Sie in Mehrfamilienhäusern Eingangs- und Kellertüren stets geschlossen
  • Vorsicht, gekippte Fenster sind offene Fenster
  • Sprechen Sie mit Ihren Nachbarn über verdächtige Feststellungen in Ihrer Wohngegend
  • Pflegen Sie guten Kontakt zu Ihren Nachbarn
  • Ersetzen Sie Ihren Schließzylinder bei Schlüsselverlust
  • Deponieren Sie keine Schlüssel im Außenbereich Ihrer Wohnräume
  • Rollläden sollten zur Nachtzeit – und nach Möglichkeit nicht tagsüber – geschlossen werden
  • Öffnen Sie Türen nie bedenkenlos, nutzen Sie Türspion und/oder Sperrbügel

Sie können noch mehr tun!

Über ein Drittel aller Einbrüche bleiben im Versuchsstadium stecken. Mechanische Sicherungen tragen dazu bei.
  • Eine Nachrüstung mit geprüften Sicherungen nach DIN 18 104 Teil 1, zum Beispiel, Kastenzusatzschlössern, Fensterstangenschlössern und Bändersicherungen, ist fast immer möglich.
  • Eine Nachrüstung mit geprüften einbruchhemmenden Fensterbeschlägen nach DIN 18 104 Teil 2, in Verbindung mit abschließbaren Fenstergriffen, ist bei Holz- oder Kunststofffenstern ab Baujahr 1990 meistens möglich.
  • Bei Neu- oder Umbauten erhalten Sie durch den Einbau geprüfter einbruchhemmender Fenster und Fenstertüren nach DIN EN 1627 mindestens in der Widerstandsklasse 2 (RC2) einen guten Einbruchschutz. Die einbruchhemmende Verriegelung, der abschließbare Fenstergriff und die einbruchhemmende Verglasung sind dort inbegriffen.

Beratungsmöglichkeiten im Landkreis Limburg-Weilburg

Im Landkreis Limburg-Weilburg kam es im Jahr 2014 zu 208 Wohnungseinbrüchen. Zwei Drittel der Einbrüche finden in der sogenannten „Dunklen Jahreszeit“, den Monaten November bis Februar, statt. 

Bei Fragen rund um den Einbruchschutz stehen Ihnen die Mitarbeiter der Polizeilichen Beratungsstelle unter Tel. 06431 / 91 40 – 241 zur Verfügung. Um einen Termin für eine individuelle Einbruchsvorsorge durch persönliche Beratung vor Ort zu vereinbaren, können Sie die Mitarbeiter auch unter praevention.pd-lm.ppwh@polizei.hessen.de kontaktieren.

Bei Ihrer Polizeilichen Beratungsstelle erhalten Sie außerdem eine Liste mit Unternehmen, die sich freiwillig einem Aufnahmeverfahren beim Hessischen Landeskriminalamt unterzogen und nachgewiesen haben, dass sie die erforderlichen formellen, personellen und fachlichen Vorraussetzungen für den Einbau oben beschriebener mechanischer Sicherungen erfüllen.

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