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Ausstellung "Die Seelenzeichnerin - INK Sonntag-Ramirez Ponce"

16.03.2018 bis 03.06.2018
Kunstsammlungen der Stadt Limburg (Historisches Rathaus Fischmarkt 21, 65549 Limburg a. d. Lahn)

Weitere Informationen zur Veranstaltung:

INK Sonntag-Ramirez Ponce ist eine mehrfach national und international ausgezeichnete freischaffende Künstlerin. Sie lebt und arbeitet im hessischen Spessart und in Andalusien/Spanien. Ihre Kunstprojekte verbinden Menschen von New York bis Manila. 

In Limburg ist die Künstlerin mit folgenden Werkgruppen präsent: „Another day in paradise“, Thema: Adam und Eva oder das Selbstverständnis von Mann und Frau im Heute, mit dem „Dutch Masters Suite Project” - die Wandlung von Musik in Zeichnung in Zusammenarbeit mit dem in New York lebenden und arbeitenden Komponist Johan de Meij - und mit „duende de España“ - der mystische Zauber Spaniens. Und unter dem Titel „ad naturam - an die Natur“ wird ein Projekt zur Erhaltung der Natur gezeigt.

Vernissage: Freitag, 16. März 2018, 19:00 Uhr
Begrüßung: Stadtrat Stephan Geller
Grußwort: André Kramm, Vorsitzender Förderkreis Bildende Kunst Limburg e.V.
Musik: Lukas Schmidt, Saxophon & Jonas Wiesner, Gitarre
Einführung: INK Sonntag-Ramirez Ponce

Dauer: 17. März bis 3. Juni 2018

Bei freiem Eintritt geöffnet
Mo. + Di. 8:30 bis 12:00 Uhr
Mi. 8:30 bis 14:00 Uhr
Do. 8:30 bis 12:00 Uhr + 14:00 bis 18:00 Uhr
Fr., Sa., So., Feiertage 11:00 bis 17:00 Uhr
Karfreitag geschlossen 

Adresse
Kunstsammlungen der Stadt Limburg
Historisches Rathaus, Fischmarkt 21, 65549 Limburg a. d. Lahn

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Die Werke der Künstlerin INK, die sich mit dem Menschen und seiner Innen- und Um-Welt beschäftigen, beruhen auf ihren direkten visuellen Erfahrungen. Der Bruchteil einer Sekunde, eine Wahrnehmung im Augenwinkel, entscheidet, ob dieser Mensch/diese Situation zum Thema/Modell werden könnte. Eine Bildidee wird entwickelt, die im Atelier der Prüfung ihrer Bildwürdigkeit unterzogen und schließlich ausgearbeitet und präzisiert wird. INK geht also mit offenen Augen durch die Welt, um zu einer Bildfindung zu gelangen, die es ihr wert ist, mit einem enorm hohen Zeit- und Arbeitseinsatz, bedingt durch ihre ausgefeilte Technik, festgehalten zu werden. 

Dabei nähert sie sich mit einer Art „Makroblick“ scheinbar Alltäglichem, um durch ihre Arbeitsweise die Einzigartigkeit und Genialität des Dargestellten bewusst zu machen. Das Objekt der Arbeit wird auf ausgesprochen körperhafte Weise gezeigt, als ob es Topographien wären, die sich dem Auge des Betrachters in einem großen Detailreichtum zur Erforschung darbieten. Ihre Technik erlaubt eine große Klarheit und Tiefenschärfe, die sowohl in der Fern- als auch in der Nahbetrachtung eine besondere Wirkung entfaltet. So werden Spuren präsentiert, die bisher nicht wahrgenommen wurden. Portraits zeigen (Lebens)Linien, welche die Zeit auf den Gesichtern hinterlassen hat; gelebtes Leben wird erfahrbar. Die Dargestellten werden so gezeigt, dass man meint, sie greifen zu können, und lassen eine so große Nähe zu, welche man in der Realität niemals erfahren könnte. 

Damit arbeitet INK bewusst der in der Gesellschaft gültigen Maxime entgegen, die die Extreme und die Schnelllebigkeit zum Inhalt hat. Konzentriert auf das Wesentliche nur weniger/einer Person(en) oder einiger Gegenstände soll das Auge auf der Vielfalt des Wenigen ruhen, die Wahrnehmung entschleunigen, und so die Wertigkeit unseres direkten Umfeldes neu beleuchten. Eine neue Dimension eröffnet sich dem Betrachter - das Alltägliche wird zum Universum. Ein Universum, dem sich INK teilweise auch über Jahre hinweg in Projekten widmet und die durchaus auch Kunstgattungsübergreifend sein können.  

Johan de Meij, ein in New York lebender und arbeitender niederländischer Komponist und Dirigent anlässlich des Kunstprojektes „Dutch Masters Suite: „Es freut mich, dass wir als Künstler einander inspirieren können…Du bist ein Zauberer… A German Master! und es ist mir solch eine große Ehre mit Dir (INK) zusammen zu arbeiten – Du bist eine unglaubliche Künstlerin! Ich erkenne Deine Passion und Liebe für Menschen sehr gut, ich versuche das Gleiche mit meiner Musik.“ 

 

Telefon: 06431 203-912
Fax: 06431 203-918
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Veranstalter
Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn
Förderkreis Bildende Kunst Limburg e. V.

Das Ausstellungsprogramm wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. 


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