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Am 25. November bricht in Limburg wieder die Christkindlmarkt-Zeit an. Bis zum 30. Dezember sorgen auf dem Neumarkt, dem Kornmarkt und der Plötze viele Beschicker und Buden sowie zahlreiche kulturelle Angebote für vorweihnachtliche Stimmung.

Mit seinem vorweihnachtlichen Ambiente lockt der Christkindlmarkt viele Besucher in die Limburger Innenstadt.

Die Weihnachtsbeleuchtung in der Limburger Innenstadt wird aufgehängt, die ersten Weihnachtsbäume stehen, Spekulatius und Christstollen gibt es schon seit vielen Wochen in den Geschäften, was nun noch fehlt ist der Christkindlmarkt. Aber das Warten hat bald ein Ende, am Freitag, 25. November, wird das vorweihnachtliche Geschehen um 17 Uhr offiziell eröffnet. Bis zum 30. Dezember besteht dann Gelegenheit, zwischen den zahlreichen Buden entlang zu schlendern und das Ambiente zu genießen.

Und es werden wieder ganz viele Besucher kommen, davon ist Bürgermeister Dr. Marius Hahn überzeugt. Er sprach von einer „unglaublichen Beliebtheit des Marktes“, als er zusammen mit Christoph Leber von der Stadtverwaltung und den Beschickern Bernd Stein, Andreas von Fischke und Alfred Enk den Markt und dessen Programm vorstellte. Ein Programm, das durchaus Neuerungen enthält. Ein besonderer Höhepunkt wird der Besuch des „Singenden Weihnachtsmanns mit seinen Rentieren“ sein, der sich nach Angaben von Christoph Leber am Samstag vor dem zweiten Advent, 3. Dezember, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr auf dem Neumarkt aufhalten wird. Zwischen den Gesangsauftritten wird der Weihnachtsmann mit seinen lebenden Rentieren über den gesamten Markt schlendern und dabei kleinere Geschenke an die Besucher verteilen.

Ständige Veränderung

Dass der Markt in seinem Angebot keineswegs statisch ist, zeigen die Veränderungen in den vergangenen Jahren. Die Marktdauer wurde auf die Zeit bis nach dem Weihnachtsfest ausgedehnt, die täglichen Öffnungszeiten sehen eine Regelzeit von 10 bis 20 Uhr, sonntags von 12 bis 20 Uhr vor, zudem gibt es die Möglichkeit, abends um eine Stunde zu verlängern. Deutlich verbessert wurde in den vergangenen Jahren auch die Toilettensituation, indem in der Rosengasse und im unteren Bereich des Neumarkts entsprechende Container aufgestellt wurden.

„Die Marktbeschicker zeigen vollen Einsatz und haben in den Jahren auch immer wieder Neues erprobt und aufgenommen“, nahm Hahn die Organisatoren des Christkindlmarktes vor Kritik in Schutz. Und allzu viele Veränderungen seien aufgrund der Platzverhältnisse und der Umgebung mit Wohnungen auch nicht möglich. Dem Event Christkindlmarkt könne nicht alles andere so ohne weiteres untergeordnet werden, der Markt sei nur in einem nachbarschaftlichen Verhältnis möglich.

Alleinstellungsmerkmal

Sind überzeugt von der Attraktivität des Chrsitkindlmarkts (von links): Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Bernd Stein, Andreas von Fischke, Alfred Enk und Christoph Leber.

Neu aufgenommen wird in diesem Jahr ein Imkereibetrieb, der nach Angaben von Leber mit Honigprodukten und Bienenwachskerzen aufwarten wird. In den 37 Häuschen des Christkindlmarktes, die sich auf Neumarkt, mittlere und untere Bahnhofstraße, den Kornmarkt und die Plötze verteilen, werden Holzartikel aus dem Erzgebirge, Geschenkartikel, Lederwaren, Glas und Keramik, Krippen und Krippenfiguren, Schmuck und vieles mehr angeboten. Dazu gibt es ein großes Angebot an deftigen und süßen Speisen sowie an Getränken.

Besonders stolz sind die Aktiven des Marktes auf das Angebot der Hobbykünstler. „Ein Alleinstellungsmerkmal“, sagt Leber. In vier Verkaufshäuschen präsentieren insgesamt knapp 40 Privatpersonen sowie fünf gemeinnützige Organisationen und Schulen ein großes Angebot an selbstgefertigten Laubsägearbeiten, Gestecken, Krippen, Kinderspielzeug, Keramikarbeiten, Weihnachtskarten, Kerzenkunst und vielem mehr.

Zu dem Christkindlmarkt gehören wieder auch zwei Karussells, der Schwibbogen und die große Weihnachtspyramide, der dekorierte Georgs-Brunnen, die Weihnachtskrippen auf dem Neumarkt und der Plötze, das Adventskalenderhäuschen auf dem Kornmarkt mit täglicher Verlosung. Auch werden wieder Kinder zum Schmücken des Tannenbaums eingeladen.

Steigende Besucherzahlen

Knapp 40 musikalische Darbietungen wird es während des Marktes geben, dazu dient vor allem die Bühne auf der Plötze. Neben dem singenden Weihnachtsmann sind zum ersten Mal mit dabei: der Quartettverein Villmar und der Kremlchor Zollhaus, der Frauenchor Fussingen, der gemischte Chor „Liederkranz“ Elbgrund, die Offheimer „Jazz Bären“ sowie die „Lollipops“ des MGV „Frohsinn“ Niederbrechen. Zwei Mal wird auch das „Fürstliche Puppentheater Hadamar“ zu sehen sein.

„Wir haben viel Stammkundschaft, die kommt nicht aus der Region, sondern reist mit Bus und Bahn an“, sagt Alfred Enk. Nach seiner Beobachtung steigen die Besucherzahlen des Markts, das spreche für die Attraktivität. Das bestätigte auch Andreas von Fischke, der in dem guten Miteinander der Beschicker und deren nachbarschaftlichem Verhältnis zu den Geschäften und deren Inhaber/innen einen großen Anteil an dem Erfolg des Marktes sieht. Für Bernd Stein sind die von den Hobbykünstlern bestückten Häuschen ein deutliches Plus für den Christkindmarkt in Limburg und der Einsatz der Beschicker selbst, die meist Eigentümer der Häuschen seien.

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